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Mittwoch, 10. März 2010

Box Office: Alice bricht alle Rekorde!

Nicht umsonst mein Film des Monats ist Alice im Wunderland: Der neue Tim Burton-Film und erster 3D-Blockbuster seit dem Start von Avatar hat am letzten Wochenende sämtliche Einspiel-Rekorde des Monats März um Längen gebrochen und belegt Platz 6 der besten Starts aller Zeiten! Ganze 116 Millionen gab es für Johnny Depp als Hutmacher am vergangenen Wochenende, ein Einspielergebnis, das vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Besonders das US-Kinosystem ist erschüttert, denn offensichtlich hängt ein großartiger Start doch nicht ganz so sehr vom Veröffentlichungsdatum ab, sondern ob sich die Leute für den Film interessieren. Bisher gab es nur im Sommer und zu Thanksgiving so hohe Einnahmen! Ob Alice auch auf lange Sicht die Rekorde purzeln lässt, bleibt abzuwarten...
  1. NEW Alice in Wonderland ($116.1M / 1. Wo.)
  2. NEW Brooklyn's Finest ($13.4M / 1. Wo.)
  3. (1) Shutter Island ($95.8M / 3. Wo.)
  4. (2) Cop Out ($32.5M / 2.Wo.)
  5. (4) Avatar ($720.6M / 12. Wo.)
  6. (3) The Crazies ($27.5M / 2. Wo.)
  7. (5) Percy Jackson: The Lightning Thief ($78.1M / 4. Wo.)
  8. (6) Valentine's Day ($106.3M / 4. Wo.)
  9. (10) Crazy Heart ($29.5M / 12. Wo.)
  10. (7) Dear John ($76.6M / 5. Wo.)

Donnerstag, 4. März 2010

Movie: Alice im Wunderland

Bereits letzte Woche zur Weltpremiere war es in Hamburg möglich den neuen Film von Starregisseur Tim Burton zu sehen, der erneut mit Johnny Depp zusammen arbeitete, um das beliebte Kinderbuch Alice im Wunderland zu einem 3D-Abenteuer umzusetzen. Dabei gibt es eine neue Story, denn Alice ist schon ganze 19 Jahre alt, wenn sie in das Unterland, wie die Bewohner es nennen hineinfällt. Dort wartet auf sie eine Aufgabe epischen Ausmaßes, denn sie soll das Wunderland aus der Tyrannei durch die rote Herzkönigin befreien. Dabei stehen ihr die skurillen Charaktere wie der Hutmacher und die Grinsekatze zur Seite, die in schillernd buntem 3D erscheinen. Disney bringt die Quasi-Fortsetzung ihres Zeichentrick-Klassikers aus den 50ern heute in die deutschen Kinos und morgen auch in den USA!

Dabei muss man sich von vornherein einstellen, dass es sich nicht um eine Literatur-Verfilmung handelt, denn von dem Buch ist der Film - leider - weit entfernt. Das Wunderland erstrahlt zwar technisch brillant in bunt und 3D, ist aber von Melancholie befallen und alles andere als wunderbar. Dadurch verliert es jedoch eine Menge des Charmes, den es eigentlich einem Land wie Mittelerde voraushat und wird zum bloßen Fantasy-Setting, besonders wenn der Jabberwocky sich als Drache herausstellt und Alice in Jeanne D'Arc-Rüstung schlüpft. Nichtsdestotrotz bietet Burton einen einfallsreichen Ausflug in eine Welt hinter dem Spiegel, die durch tolle Schauspieler und Kostüme und in ihren besten Momenten auch skurillen Witz überzeugt und wahrscheinlich besonders Zuschauer ohne Kenntnis der Vorlage bezaubern kann. Doch Abzug für die Story muss man geben, denn die Selbstfindung von Alice, die ganz zentral für den Film ist, ist nach Hollywood-Schema-F zusammengeschustert und leider etwas spannungsarm. Was so negativ klingt, ist es aber gar nicht. Selbst wenn Burton hinter den riesigen Erwartungen zurückbleibt, ist sein Film doch weitaus besser als die Ware, die Hollywood sonst in Massenproduktion auf die Leinwände bringt!
Rating: 8/10

Mittwoch, 3. März 2010

Film des Monats: Alice in Wonderland

So langsam kommt das Kinojahr in Schwung und bringt uns mit Alice in Wonderland den ersten sicheren Blockbuster. Die Zusammenarbeit von Tim Burton und Johnny Depp sorgte in den letzten Jahren für die großartige Kinderbuch-Verfilmung Charlie und die Schokoladenfabrik und natürlich das Musical Sweeney Todd. Das scheint der krausköpfige Regisseur ja die perfekte Wahl dafür zu sein, dass nun Alice den Weg auf die Kinoleinwände schafft. Mit von der Partie sind natürlich alle bizarren Figuren aus dem Wunderland, unter anderem Helena Bonham Carter als rote Herz-Königin und Anne Hathaway als ihre Schwester, die weiße Schachkönigin. Ein Handlung hat man sich für diese Neuauflage auch noch überlegt, denn darauf lag das Augenmerk von Lewis Carroll Mitte des 19. Jahrhunderts ja nicht: Alice, inzwischen 19 Jahre alt, besucht das Wunderland in einem denkbar schlechten Augenblick, nämlich direkt nach einem Hochzeitsantrag, den sie nicht annehmen möchte. Dort wird sie bereits erwartet, denn man hält sie für die prophezeite Retterin des Unterlands, das von der roten Königin terrorisiert wird. Weltweiter Kinostart ist morgen, doch schon jetzt sei gesagt, dass das 3D-Spektakel, dessen Uraufführung letzte Woche war, ein kunterbunter Spaß ist, sich allerdings weit von der literarischen Vorlage entfernt und einen anderen Weg beschreitet, als man es von Burton erwartet hätte, oder als der Zeichentrickfilm, der ebenso wie der neue Film von Disney stammt. Mehr dazu in Kürze!

Montag, 22. Februar 2010

Movies: Percy Jackson - Diebe im Olymp

Er könnte der nächste Harry Potter sein: Der junge Halbgott Percy Jackson macht sich in der 20th Century Fox-Adaption des Jugendromans von Rick Riordan auf eine abenteuerliche Reise durch eine Welt, die von der antiken Mythologie durchzogen ist. Zu der Buchreihe, im Original 'Percy Jackson & The Olympians', sind 5 Bände erschienen, von denen der erste nun auch als Film zu sehen ist. Die Regie wurde dabei Chris Columbus übertragen, der auch den ersten Harry Potter-Film damals ins Kino brachte. Ob der Startschuss zu einer neuen Filmreihe gelungen ist, lässt sich noch nicht sagen, aber mit über 30 Millionen Einspielergebnis am ersten Wochenende hat Percy die Chance auf Blockbuster-Status und lässt Filme wie den Goldenen Kompass und Eragon alt aussehen...

Und tatsächlich hat es der Film um Poseidons Sohn in sich: Auf erstaunlichem Niveau wird die Spannungsschraube angezogen und die Actionszenen des Films müssen den Vergleich mit großen Sommerblockbustern nicht fürchten, weder technisch noch vom Spannungsgrad her. Die Übertragung der Geschichte von Percys Reise in die Unterwelt und den Olymp ist technisch großartig umgesetzt, auch wenn man über Pierce Brosnan mit Pferderumpf schmunzeln muss und die Schlangenhaare der Medusa nicht ganz so echt wirken. Und darüber hinaus ist der Film ein spannendes Abenteuer geworden. Unter der Action leidet zwar die vielschichtigere Handlung der Vorlage, die hier etwas verknappt wird und in typische Hollywood-Schemata gezwängt wird, aber gerade im Vergleich zum letzten Harry Potter-Film muss man an dieser Stelle den Einfallsreichtum und das Tempo loben, denn bei Percy Jackson ist 120 Minuten lang ordentlich was los und hoffentlich der Anfang für eine Filmreihe geschaffen, denn nicht zuletzt leading man Logan Lerman überzeugt auf so charmante Weise, dass Percy einem ans Herz wächst.
Rating: 8/10

Dienstag, 16. Februar 2010

Box Office: Valentinstag bringt 3 Hits mit sich!

Ein Wochenende, das neben dem President's Day auch noch Valentinstag beinhaltet, konnte nur zu einem Blockbuster-Wochenende an den US-Kinos werden. Und dank dreier Filme, die ihren weltweiten Start letzte Woche feierten und alle über 30 Millionen einspielten, sowie der ungebrochenen Anziehungskraft von Avatar gab es das wohl erfolgreichste Nicht-Summer-Wochenende 2010 für die Kinobetreiber. Leider war es zwar nicht mein persönlicher Film des Monats, Percy Jackson & The Lighting Thief, der die Kinocharts anführte, aber auch der junge Halbgott schlug sich wacker: Mit 38,7 Millionen Dollar ließ der Film nicht nur die meisten Fantasy-Filme wie Der Golden Kompass und Eragon weit hinter sich, sondern verwies auch Benicio Del Torro als Wolfman auf Platz 3. Doch der Themafilm Valentine's Day, der über das 4 Tage lange Wochenende 63 Millionen Dollar einspielte, war nicht mehr einzuholen und das trotz schlechter Kritiken, denn von den drei Neustarts hat Percy die besten Reviews erhalten und hat wohl auch die besten Chancen, noch ein paar Wochen in den Kinocharts zu verbringen, während Valentinstag vorüber ist und Horrorfilme meist schnell ihr Publikum verlieren, besonders mit dem heißerwarteten Martin Scorcese Psychothriller Shutter Island in Reichweite! Die Nummer Eins der letzten Woche, Dear John hat inzwischen über 50 Millionen Dollar eingespielt, bereits ein ordentlicher Erfolg, und von Avatar, das auch in dieser Woche über 20 Millionen einspielte, braucht man gar nicht mehr zu sprechen: Über 2,3 Milliarden hat James Camerons Spektakel in die weltweiten Kinokassen gespült...
  1. NEW Valentine's Day ($63.1M / 1. Wo.)
  2. NEW Percy Jackson: The Lightning Thief ($38.7M / 1. Wo.)
  3. NEW The Wolfman ($35.6M / 1. Wo.)
  4. (2) Avatar ($666.4M / 9. Wo.)
  5. (1) Dear John ($56.1M / 2. Wo.)
  6. (5) Tooth Fairy ($43.9M / 4. Wo.)
  7. (3) From Paris With Love ($17.5M / 2. Wo.)
  8. (4) Edge Of Darkness ($37.1M / 3. Wo.)
  9. (8) Crazy Heart ($17.5M / 9. Wo.)
  10. (6) When In Rome ($26.9M / 3. Wo.)

Donnerstag, 11. Februar 2010

Film des Monats: Percy Jackson!

Während sich der Franchise und Hype um Harry Potter dem Ende zuneigt, kommt ein neuer übernatürlicher Jugendlicher in die Kinos, um sein Erbe anzutreten und während so mancher Fantasy-Film in den letzten Jahren an den Kinokassen nicht überzeugen konnte, wie zum Beispiel Der Goldene Kompass, hat Percy Jackson da durchaus seine Chance. Es handelt sich bei der Verfilmung des Romans von Rick Riordan, dem ersten von fünf Bänden der Reihe um das erste große Kinoevent 2010 in den USA und etwas Bombastischer als Sherlock Holmes scheint es hier durchaus zuzugehen. Immerhin handelt es sich bei Percy um den Sohn eines Gottes, nämlich Poseidon, und einer sterblichen Mutter. Diese Kombination führt dazu, dass die halbe antike Fabelwelt es auf den Jungen abgesehen hat, der zu allem Überfluss auch noch in ein Komplott verwickelt ist, das zum dritten Weltkrieg führen könnte, denn Zeus' Blitz wurde entwendet. Percys Abenteuer war in der Buchvorlage nicht nur rasant und witzig, sondern vor allem einfallsreich. Auch wenn Ähnlichkeiten zu Harry Potter nicht abzustreiten sind, ist die Verwendung der antikien Mythologie ein gravierender Unterschied, der den Film, der neben dem jugendlichen Cast auch mit Pierce Brosnan, Rosario Dawson, Sean Bean und Uma Thurman besetzzt ist, hoffentlich als frisch und neu erscheinen lässt! Kinostart ist heute!

Dienstag, 2. Februar 2010

Movie: Sherlock Holmes

Im Schatten der Übermacht, die der erfolgreichste Film aller Zeiten, Avatar, über die letzten Kinowochen warf, startete mit Sherlock Holmes ein neuer Film von Guy Ritchie mit dem großartigen Robert Downey Jr. in der Hauptrolle. Und bei dieser Rolle handelt es sich um den wohl berühmtesten Detektiv aller Zeiten. Der von Sir Arthur Conan Doyle geschaffene Spürhund aus der Baker Street ist nun in einem Action-Spektakel und dem vermeintlichen Auftakt zu einer neuen Filmreihe auf der Leinwand zu sehen. In den USA war der Film nicht nur beliebt, sondern auch äußerst erfolgreich. Ein zweiter Teil ist bereits in Auftrag gegeben worden. Doch wie gut ist Holmes' Jagd nach Lord Blackwell tatsächlich?

Ich persönlich muss da leider die Nase rümpfen. Die Handlung der Neuauflage um Sherlock ist das große Manko, mit dem der ganze Film zu kämpfen hat. Es sei jedoch erwähnt, dass die Schauspieler großartig sind, allen voran natürlich der zu Recht mit dem Golden Globe ausgezeichnete Robert Downey Jr. und die wunderbare Rachel McAdams. Auch Guy Ritchie zieht alle Register und bietet eine geschickte Inszenierung, die an visuellen Reizen und Tricks nicht geizt und auf erstaunlich stylische Weise den Schmöker auf die Leinwand bringt. Dort glänzt er mit brillanten Effekten und Sets, nicht zuletzt der noch nicht fertig gestellten Tower Bridge, auf der sich das Finale abspielt. Und gerade dieses Finale reißt den Film raus: Denn zum Schluss des etwas zu langatmig geratenen Films führen die Handlungsfäden, die die meisten Zeit nur vor sich hin baumeln doch endlich zusammen. Gespickt mit tollen Ideen und Potential ist es umso enttäuschender, das der Film meist ohne Fokus bleibt und nicht so recht Spannung aufkommen will. Doch es zeichnet sich bereits ab, dass man mit Teil 2 noch einmal einen draufsetzen will und ich bin gerne wieder dabei, wenn der Downey den Holmes gibt...
Rating: 7/10

Dienstag, 19. Januar 2010

Golden Globes: Avatar, Holmes und Hangover!?

In einer interessanten Entwicklung, die man auch aus Deutschland live bei ProSieben verfolgen konnte, ging die Verleihung der diesjährigen Golden Globes nicht ganz so aus, wie man es erwartet hätte. Blockbuster statt Kritikerlieblinge schient die Devise der Jury gewesen zu sein. Immerhin schafft es nicht nur der angehende erfolgreichste Film aller Zeiten, Avatar, als bestes Drama den Favoriten Up In The Air auszustechen, sondern auch die Komödie The Hangover, ein Klamauk-Spaß mit Bradley Cooper, der über 200 Millionen Dollar einspielte, als bester Film im Bereich Comedy und Musical ausgezeichnet zu werden. Somit schwinden alle Chancen für Rob Marshalls Nine, auf sich aufmerksam zu machen. Stattdessen gingen große Stars mit großen Preisen: Regisseur James Cameron wurde gefeiert, zu seinem eigenen Erstaunen, hätte er den Preis doch seiner Kollegin Kathryn Bigelow gegönnt. und Meryl Streep und Sandra Bullock wurden als die besten Schauspielerinnen ausgezeichnet, besonders für Letztere der Abschluss eines großartigen Filmjahres, immerhin hat sich das Sportlerdrama The Blind Side unter die erfolgreichsten Filme des Jahres geschlichen. Erwartet Miss Bullock da auch noch die Oscar-Nominierung? Unwahrscheinlich ist dies für Robert Downey Jr., der überraschend für seine Darstellung des Sherlock Holmes ausgezeichnet wurde. Bei den Hauptdarstellern in Dramen machte Jeff Bridges das Rennen. Im Bereich Fernsehen ging es nicht so überraschend zu: Mad Men und Michael C. Hall sind seit Jahren Award-Lieblinge. Neue Shows hatten aber auch Erfolg: ER-Darstellerin Julianna Margulies wurde als 'The Good Wife' als beste TV-Dramendarstellerin ausgezeichnet und die Hitserie Glee wurde von der Hollywood Foreign Press als beste Serie im Bereich Comedy und Musical ausgezeichnet. Gerade vor Kurzem gab es für den bissigen Teenie-Musical-Spaß auch die frohe Botschaft, dass eine zweite Staffel sichere Sache ist! Und auch für Disney gab es noch eine gute Nachricht: Als bester Zeichentrickfilm wurde zwar nicht Küss den Frosch geehrt, aber der neuste Pixar-Streich Oben.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Film des Monats Update: Holmes 2!

Ende des Monats startet mit Sherlock Holmes die Rückkehr des berühmten Detektivs, diesmal von Guy Ritchie als Actionheld aufgemotzt, in den deutschen Kinos. Weltweit hat der Film jedoch schon jede Menge Geld eingespielt. In den USA, wo der Film zu Weihnachten startete brachte es Holmes bereits auf 165 Millionen Dollar und rangiert zurzeit auf Platz 14 der erfolgreichsten Filme 2009 mit Aussicht, die Top Ten noch zu erreichen. Im Rest der Welt ist der Detektiv aber auch beliebt: 130 Millionen hat der Film auch in anderen Territorien bereits eingespielt und erreicht so in den nächsten Tagen ein totales Einspiel von 300 Millionen noch vor dem deutschen Kinostart am 28. Dezember!

Das man da bei Warner Brothers nicht lang fackelt, Robert Downey Jr. wieder als Arthur Conan Doyles Spürnase einzusetzen, erklärt sich von selbst. Und so ergibt sich die Nachricht, die vor Kurzem bekannt wurde, das schon im Sommer das Sequel gedreht werden soll. Ein Script zu Sherlock Holmes 2 wurde bereits im September in Auftrag gegeben, damit man bei Erfolg schnell nachlegen könne. Und so ist es nun auch eingetreten: Robert Downey Jr. muss für den Film eine andere Rolle aufgeben: Mit dem Iron Man-Regisseur Jon Favreau war ursprünglich geplant, im Sommer Cowboys & Aliens, eine Comic-Verfilmung, zu drehen. Wir freuen uns trotzdem, dass Holmes nicht nur einmal im Einsatz sein wird!

Sonntag, 3. Januar 2010

Film des Monats: Sherlock Holmes

Wer glaubt, die Geschichten, die Autor Sir Arthur Conan Doyle zur letzten Jahrhundertwende über den Detektiv Sherlock Holmes schrieb, seien längst nicht mehr zeitgemäß und verstaubt, wird in diesem Monat eines besseren belehrt: Madonnas Ex-Mann Guy Ritchie hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus Holmes einen Actionhelden zu machen. Dazu besetzte er die Hauptrolle mit keinem Geringeren als Iron Man persönlich: Robert Downey Jr. Ihm zurseite steht natürlich Watson, dargestellt von Womanizer Jude Law. Und auch die weibliche Hauptrolle hat man natürlich sorgfältig gecastet und mit Rachel McAdams eine der sympathischsten und angesagtesten Jungdarstellerinnen verpflichtet. Die Story dreht sich um die vermeintliche Wiederauferstehung des mysteriösen Lord Blackwood. Tatsächlich gibt es statt Suspense wohl handfeste Action, aber das US-Publikum scheint begeistert zu sein: 140 Millionen Dollar hat der Film seit Weihnachten eingespielt!
SHERLOCK HOLMES startet in den Deutschen Kinos am 28. Januar!

Außerdem im Kino diesen Monat:
Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen (ab 28.1., 3D-Animationsfilm)
Das Kabinett des Dr. Parnassus (ab 7.1., mit Heath Ledger, Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell)
Wenn Liebe so einfach wäre... (ab 21.1., mit Meryl Streep, Alec Baldwin, Steve Martin)
Surrogates - Mein zweites Ich (ab 21.1., mit Bruce Willis und Radha Mitchell)