Kaum ist das Jahr um, die Bilanzen sind gemacht und schon geht es daran, die größten Hits 2009 in Franchises zu verwandeln. Natürlich kommt dies zum Teil nicht überraschend, denn wer wusste nicht, dass der junge Captain Kirk zurückkehren wird? So ist es nun offiziell bekannt geworden, dass Star Trek 2, zurzeit noch ohne weiteren Titel im Jahr 2012 in die Kinos kommen wird. Einen besonders lukrativen Starttermin hat man sich bei Paramount somit gesichert, denn das Wochenende vor dem 4. Juli ist nun für die Fortsetzung reserviert und soll somit erneut gigantische Einnahmen sichern, wie sie im letzten Jahr Transformers 2 eingefahren hat: Dieses Sequel konnte mit dem Startwochenende und dem Independence Day bereits fast 300 Millionen in 13 Tagen einspielen. Der gesamte Cast inklusive Chris Pine, Zoe Saldana und Zachary Quinto kehrt zurück, nur ob J.J. Abrams wieder Regie führt, steht noch in den Sternen. Wenn man schon vom Roboter-Spektakel spricht, so sollte man auch erwähnen, dass Transformers 3 angekündigt wurde und zwar unter anderem auf dem Blu-Ray-Release des Vorgängers. "Die Rache", wie der zweite Teil in Deutschland hieß, war bis vor Kurzem der erfolgreichste Film 2009, was dazu beigetragen hat, dass Regisseur Michael Bay nun doch schon 2011 Sam und Optimus Prime wiederbeleben will. Ursprünglich war Bay noch zögerlich gewesen, erneut nur 2 Jahre vergehen zu lassen und wollte lieber eine Auszeit. Erste Spekulationen über einen planetengroßen Transformer namens Unicron als Gegner gibt es auch bereits. Der Starttermin ist, erneut um den 4. Juli. Der Titel des erfolgreichsten Films 2009 geht ja inzwischen an Avatar. Somit ist es nicht verwunderlich, dass man auch beim zweiterfolgreichsten Film aller Zeiten bereits von einer Fortsetzung munkelt. James Cameron, der Regisseur, sprach bereits vor dem Filmstart von einer Avatar-Trilogie und betonte, dass es nun deutlich günstiger würde, die Technik für ein Sequel wiederzuverwenden. Angeblich soll es in Avatar 2 um den Besuch auf einem der Monde des Alien-Planeten Pandora gehen, aber Genaues ist natürlich noch nicht bekannt. Sorgen um die Qualität muss man sich wohl nicht machen: Cameron hat mit Aliens und Terminator 2 immerhin zwei der besten Fortsetzungen der Filmgeschichte abgeliefert. Als solche dürfte G.I. Joe 2 wohl kaum gelten, aber was man erwarten darf, wenn Channing Tatum, Sienna Milla und Co. wieder als Spezialeinheit im Kampf gegen Superbösewichte antreten, ist erneut ein Actionfeuerwerk und jede Menge Spaß. Der erste Film, der als letzter Blockbuster des Sommers 2009 startete, kam weltweit auf 300 Millionen und von einem zweiten Teil war schnell die Rede. Nun hat Paramount auch Drehbuchautoren engagiert. So soll sich das Team, das die Horrorkomödie Zombieland schrieb, die Geschichte von Duke, der Baroness und natürlich Commander Cobra weiterschreiben.
Ende des Monats startet mit Sherlock Holmes die Rückkehr des berühmten Detektivs, diesmal von Guy Ritchie als Actionheld aufgemotzt, in den deutschen Kinos. Weltweit hat der Film jedoch schon jede Menge Geld eingespielt. In den USA, wo der Film zu Weihnachten startete brachte es Holmes bereits auf 165 Millionen Dollar und rangiert zurzeit auf Platz 14 der erfolgreichsten Filme 2009 mit Aussicht, die Top Ten noch zu erreichen. Im Rest der Welt ist der Detektiv aber auch beliebt: 130 Millionen hat der Film auch in anderen Territorien bereits eingespielt und erreicht so in den nächsten Tagen ein totales Einspiel von 300 Millionen noch vor dem deutschen Kinostart am 28. Dezember!
Das man da bei Warner Brothers nicht lang fackelt, Robert Downey Jr. wieder als Arthur Conan Doyles Spürnase einzusetzen, erklärt sich von selbst. Und so ergibt sich die Nachricht, die vor Kurzem bekannt wurde, das schon im Sommer das Sequel gedreht werden soll. Ein Script zu Sherlock Holmes 2 wurde bereits im September in Auftrag gegeben, damit man bei Erfolg schnell nachlegen könne. Und so ist es nun auch eingetreten: Robert Downey Jr. muss für den Film eine andere Rolle aufgeben: Mit dem Iron Man-Regisseur Jon Favreau war ursprünglich geplant, im Sommer Cowboys & Aliens, eine Comic-Verfilmung, zu drehen. Wir freuen uns trotzdem, dass Holmes nicht nur einmal im Einsatz sein wird!
Man kann natürlich streiten, ob es an der Qualität der Songs lag, dass Kat DeLuna im letzten Jahr vergeblich versuchte, an den Erfolg von "Whine Up" und "Run The Show" anzuknüpfen. Mit "Unstoppable" und "Dance Bailalo" veröffentloichte sie zwei Songs, beide meiner Meinung nach tanzbare Ohrwürmer, die eigentlich hätten funktionieren können. Doch es hat nicht sein sollen. Nun kommt als Vorbote zum zweiten Album Inside Out ein neuer Song: Online aufgetaucht ist in dieser Woche "Push" mit Gast-Vocals von Akon. Der Song ist ein Dance-Track mit netter Melodie und Kat und Akon passen gut zusammen. So ganz will der Funke aber nicht überspringen, dafür bleibt "Push" zu sehr irgendwo im Midtempo-Bereich und qualitativen Mittelfeld. Ein guter Albumtrack, als Lead-Single wohl zu schwach, auch wenn wir Kat den großen Erfolg gönnen!
Direkt in mein Herz hat sich in dieser Woche der neue Song von Chipmunk gespielt: "Look For Me", eine Kollaboration mit Talay Riley ist für mich in dieser Woche die beste Neuentdeckung, im Vereinigten Königreich ging es in dieser Woche von 10 auf 7. Aber an "Tik Tok" von Ke$ha kommt der Rapper noch lange nicht ran. Dieser Song ist für mich, vor "I Will Love You Monday" von Aura Dione und "Broken Heels" von Alexandra Burke zurzeit der Beste. Ebenfalls ins Herz geschlossen habe ich nach "Whatcha Say" die neue Single von Jason DeRulo, auch wenn es ein wenig gedauert hatte, bis mir "In My Head" zusagte. Und dem Trend hinterhergelaufen bin ich in Sachen Keri Hilson. Für mich ist "I Like" noch brandneu ;-)
Was in den USA noch nicht so recht gelingen will, hat Newcomer Iyaz jetzt mit gewisser Leichtigkeit im UK geschafft: Seine Debutsingle "Replay" schießt in dieser Woche von der Null direkt auf die 1. Der Ohrwurm hat es somit geschafft, Lady Gagas "Bad Romance" vom Thron zu stoßen. Dieser Song landete jedoch direkt auf der 4 und der erfolgreichste Song, der schon letzte Woche in den Charts war, kommt von 3OH!3: "Starstrukk" steigt von 6 auf Platz 3 und erreicht somit eine neue Bestleistung! Gratulation an die Jungs! Und auch ein paar Mädchen darf man beglückwünschen: The Saturdays schaffen es in dieser Woche mit dem grandiosen "Ego" doch noch in die Top 10. Der Song steigt von 17 auf 9. Dafür bleibt Alexandra Burke leider draußen: "Broken Heels" steigt von 19 auf 12...
NEW Replay - Iyaz
NEW Riverside (Let's Go) - Sidney Samson feat. Wizard Sleeve
(6) Starstrukk - 3OH!3 feat. Katy Perry
(1) Bad Romance - Lady Gaga
(13) You've Got The Love - Florence & The Machine
(7) Don't Stop Believin' - Journey
(10) Look For Me - Chipmunk feat. Talay Riley
(4) Tik Tok - Ke$ha
(17) Ego - The Saturdays
(3) Meet Me Halfway - Black Eyed Peas
Neu in den Top Ten ist auch "Riverside" des holländischen DJ. Der Song, dessen Video beo youtube bereits fast 4 Millionen Mal gesehen wurde, steigt direkt auf Platz 2 ein. Das leicht nervige Party-Lied gibt es hier zu hören:
So etwas gab es noch nie: Nachdem James Camerons Avatar in den ersten Wochen mit Weihnachten und Neujahr und der freien Zeit dazwischen immer wieder die Hilfe von äußeren Umständen hatte, um unglaubliche Einspielergebnisse zu erreichen, hätte es in dieser Woche locker eine großen Einbruch geben können. So verlor unser Film des Monats, Sherlock Holmes, an diesem Wochenende ganze 55% seines Publikums im Vergleich zur Vorwoche. Sam Worthington in 3D hingegen blieben die meisten treu: Nur 29% Einnahmenverlust in der vierten Woche und das größte vierte Wochenende aller Zeiten: 48,5 Millionen Dollar hat der Film eingespielt. Der zweiterfolgreichste Film der Welt ist somit bei 429 Millionen Dollar allein an der US-Kinokasse angelangt, der erfolgreichste Film, der 2009 gestartet ist UND auf Platz 7 bei den erfolgreichsten Filmen in den USA! Unglaubliche Zahlen! Von denen der Neustart Daybreakers, ein Vampir-Thriller mit Ethan Hawke nur träumen kann: Gerade einmal 15 Millionen spielte der Film ein und landete auf Platz 4 der Kinocharts...
(1) Avatar ($429M / 4. Wo.)
(2) Sherlock Holmes ($165.2M / 3. Wo.)
(3) Alvin And The Chipmunks: The Squeakquel ($178.2M / 3. Wo.)
Fröhlicher Schlagabtausch an der Spitze der deutschen Charts: Nachdem sich Dänin Aura Dione letzte Woche an die Spitze der Charts setzt, musste sie nun bereits wieder weichen: "I Will Love You Monday" rutscht auf Platz 2 ab und macht erneut Platz für Keri Hilson, die nun ihr Album In A Perfect World als besondere "I Like" Edition mit dem Nummer-Eins-Hit neuveröffentlicht. Der Song aus dem Zweiohrküken-Soundtrack ist wieder die deutsche Nummer Eins! Der Rest der Charts zeigt, so früh im Jahr, wenig Neues. Stattdessen kehren Songs wie "Broken Strings", "Love Game", "Haus Am See" und "Ein Kompliment" in die Top 100 zurück, ebenso wie das unsterbliche "For You" von den Disco Boys auf Platz 91...
(2) I Like - Keri Hilson
(1) I Will Love You Monday - Aura Dione
(4) Bad Romance - Lady Gaga
(3) Meet Me Halfway - Black Eyed Peas
(5) Russian Roulette - Rihanna
(7) Monsta - Culcha Candela
(8) Heavy Cross - The Gossip
(9) Morning After Dark - Timbaland feat. SoShy & Nelly Furtado
Nun ist es bereits zehn Jahre her, dass der US-TV-Sender mit der Adaption einer britischen Serie die erste durch und durch schwul (und lesbische) TV-Show ins Mainstream-Fernsehen brachte. Der Erfolg war, zumindest in der Zielgruppe, immens und die Geschichten um Mike, Brian und Justin in der schwulen Szene Pittsburgh gehören geradezu zur schwulen Allgemeinbildung. Los ging alles im Dezember 2000 damit, dass Brian Kinney den deutlich jüngeren Justin, tatsächlich noch minderjährig, aufreißt und so eine dramatische Beziehung beginnt zwischen einem jugendlichen Optimisten und einem Mann, dessen ein und alles Sex ist...
Tatsächlich gestaltete man die Serie mit soviel Charme und Witz, dass es den Machern tatsächlich gelang, dass Queer As Folk keine flache Seifenoper wurde. Zwar ist nicht jede Storyline ein Treffer, aber den Flair der schwulen Szene und auch die Probleme von Outing und Jugendwahn finden hier ihren Platz und werden auf eine Weise behandelt, die Denkanstöße gibt. Die erste Staffel ist durchzogen von einigen der Themen: Drogensucht, Outing und das erste Mal gehören beispielsweise dazu. Immer knapp am Übertriebenen und Klischeehaften vorbei, sind es die Figuren, die einem ans Herz wachsen und die Show ausmachen. Da kann man über so manche Vorhersehbarkeit hinwegsehen, denn zu überraschen weiß Queer As Folk leider selten. Doch das neue Terrain der Schwulen Primetime Soap wurde mit Bravour erobert und will seine neue Clique unbedingt wiedersehen, wenn der finale Schicksalsschlag einige Fragen offen lässt für das, was noch kommt und gleichzeitig die Staffel auf grandiose Weise abrundet: Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt... Rating: 8/10
Auch wenn Lady Gaga mit "Bad Romance" toughe Konkurrenz darstellt und sich in dieser Woche auf Platz 1 der Pop Charts gesetzt hat und somit einen neuen Rekord aufstellte: 5 Singles - 5 Nummer-Eins-Hits... Die Nummer Eins der Billboard Hot 100 kontrolliert noch immer Ke$ha, die für 2010 das sein könnte, was Gaga letztes Jahr war: Eine junge Dame, die von Null auf 100 geht und das Musikbusiness umkrempelt. Neues gibt es ansonsten in den Top Ten auch kaum. Stattdessen klettern die Black Eyed Peas mit "I Gotta Feeling" nochmal auf die 9, in der 30. Woche in den Charts. Als Aufsteiger zu bemerken ist "Sexy Bitch", der nicht totzukriegende Hit von David Guetta, diese Woche Platz 6.
(1) Tik Tok - Ke$ha
(3) Bad Romance - Lady Gaga
(2) Replay - Iyaz
(5) Empire State Of Mind - Jay-Z & Alicia Keys
(4) Fireflies - Owl City
(9) Sexy Bitch - David Guetta feat. Akon
(7) Down - Jay Sean feat. Lil' Wayne
(6) Whatcha Say - Jason DeRulo
(14) I Gotta Feeling - Black Eyed Peas
(8) Party In The USA - Miley Cyrus
Der beste Einstieg gelang in dieser Woche Lil' Wayne, dessen Song "Drop The World" mit Eminem zusammen aufgenommen wurde und als Vorbote zum kommenden Album Rebirth dient. Die Single steigt auf Platz 18 in die Hot 100 ein!
Ein One-Hit-Wonder möchte er nicht sein und wer sein Album In The City gehört hat, weiß auch, dass Kevin Rudolf einiges mehr draufhat, als nur seinen Hit "Let It Rock". Der Singer-Songwriter, der mit seiner Kombination aus Rock und HipHop Ende 2008 für Aufsehen sorgte, ist nun zurück mit der ersten Vorabsingle aus seinem zweiten Album: "I Made It" heißt der Song und bietet der Sound, den man erwarten würde, ist jedoch mit drei Gaststars auch noch hochkarätig besetzt: Rapper Lil' Wayne ist ebenso wie auf dem Debuthit wieder mit am Start und hat seinen neuen Freund Jay Sean mitgebracht, der vor Kurzem noch die US-Charts anführte. Außerdem ist Rapper Birdman mit dabei. Alle zusammen liefern einen gekonnten Ohrwurm, bei dem sich Rudolf selbst zwar leider sehr in den Hintergrund gestellt hat, aber der Song hat das Potential, ihn zurück in die Charts zu bringen.
Wenn im Februar mit Angel's Advocate das 11. Studioalbum von Mariah Carey in einer Remix-Auflage erscheint, soll sich herausstellen, ob Mimi es noch drauf hat. Nachdem "Obsessed" sich nur sehr langsam zum Hit mauserte und "I Want To Know What Love Is" die Top 40 nur von Weitem sah, sollen die Remixe der Songs nun für mehr Aufmerksamkeit und mehr Erfolg sorgen. Dabei hat die Diva sich jede Menge Gaststars an Bord geholt, zum Beispiel Ne-Yo. Der glänzte schon auf "Hate That I Love You" von Rihanna als Balladenpartner und ist die perfekte Wahl für die Neuauflage von "Angels Cry", der anderen großen Ballade auf Memoirs Of An Imperfect Angel. Der Song gewinnt durch den Gastauftritt nochmal deutlich an Klasse und könnte tatsächlich der Hit sein, den Miss Carey gerade braucht.
Aber auch einen neuen Uptempo-Song hat Mariah parat: Als zweite Single, die das kommende Remix-Album ankündigt, soll "Up Out My Face", ein witziger Song voller Energie veröffentlicht werden. Der Song, ein echter Ohrwurm, der zum Mitsingen einlädt erhält Unterstützung durch Nicki Minaj, eine junge Rapperin, die zurzeit das It-Girl der R'n'B/HipHop-Szene ist und in diesem Jahr ihr Debutalbum veröffentlichen wird. Dieser ohnehin geniale Song hat nun auch noch mehr das Zeug zum Hit!
Nach zwei Wochen Pause, in denen sich ein X Factor Gewinner und ein alter Hase im Heavy Metal Geschäft um die Nummer Eins stritten, ist Lady Gaga wieder die Nummer Eins im Vereinigten Königreich. "Bad Romance" steigt nach zwei Wochen auf Platz 3 wieder auf die 1. Gute Nachrichten gibt es auch für Ke$ha: Ihr Debut "Tik Tok" geht nochmal rauf von Platz 10 auf die 4. Neu in den Top Ten ist die neue Single von Rapper Chipmunk. Sein "Look For Me" steigt von der 13 auf die 10. Bereits in die Top 20 vorgedrungen ist die neue Single von Alexandra Burke: "Broken Heels" steigt von 23 auf 19, während der vorherige Hit "Bad Boys" nochmal von 25 auf 12 schießt.
Ein neuer Versuch, Ordnung in meine persönlichen Lieblingslieder zu bringen, sollen die Top 13 sein. Dazu qualifiziert sind alle Songs, die in den US Hot 100, den UK Charts oder der Hitlist Germany platziert sind oder waren. Hier die Top 13 am 4.1.:
Tik Tok - Ke$ha
I Will Love You Monday - Aura Dione
Broken Heels - Alexandra Burke
Bad Romance - Lady Gaga
Ego - The Saturdays
Starstrukk - 3OH!3 feat. Katy Perry
American Honey - Lady Antebellum
Whatcha Say - Jason DeRulo
Shut It Down - Pitbull feat. Akon
One Love - David Guetta feat. Estelle
Meet Me Halfway - Black Eyed Peas
Replay - Iyaz
You Know Me - Robbie Williams
Und hier noch das Video zu Platz 10, der neuen Single von David Guetta, zwar nicht ganz so ein Kracher wie "Sexy Bitch", aber eine weitere tolle Club-Hymne!
Es ist die große Hoffnung von ABC, nach dem Ende von Lost ein neues Serienphänomen im Programm zu haben: David S. Goyer und Brannon Braga, beteiligt an Hits wie Star Trek und The Dark Knight, haben mit Flash Forward das aufwändigste neue Konzept der TV Saison auf die Bildschirme gebracht. Basierend auf einem Roman kämpfen Joseph Fiennes, bekannt als Shakespeare In Love, Sonya Walger, Penny bei Lost und John Cho, der zuletzt als Sulu im Star Trek-Update auffiel, gegen die Zukunft. Denn zu Beginn der Serie steht ein globaler Blackout, der allen Menschen auf der Welt für 137 Sekunden offenbart, was sie in einem halben Jahr tun werden. Dass nicht jeder damit glücklich sein wird, was ihn erwartet, versteht sich von selbst...
Bisher hat ABC 10 Episoden ausgestrahlt, auf die nun eine längere Pause folgt, auch durch die olympischen Spiele bedingt. Allerdings sind auch die Quoten und die Qualität nicht gerade unschuldig an der Entscheidung. Es gilt jedoch: Flash Forward ist der aufregendste Serienstart im US-Free-TV seit Heroes seine glorreiche erste Season zeigte. Die Pilotfolge überzeugt nicht nur technisch, sondern bringt uns die Figuren nahe, so dass man es kaum erwarten kann, weiterzuschauen. Auch an Überraschungen im weiteren Verlauf mangelt es nicht. Der große Vorteil der Serie: Man hat den Eindruck, die Macher wissen, worauf sie hinauswollen, und Antworten gibt es am laufenden Band, nicht erst am Ende der Serie. Besonders schauspielerisch ist die Serie stark und auch die Spannungsschraube wird regelmäßig angezogen. Nur ein Problem ergab sich dann doch innerhalb der ersten zehn Folgen: Eine Menge guter Ideen wurde bereits verschossen, sodass man kaum noch toppen kann, was die Episoden 6 und 7 boten. Außerdem deutet sich eine pseudo-wissenschaftliche Auflösung des Mysteriums an, die den Zuschauer wohl kaum zufrieden stellen wird. Fazit: Das hohe Auftakt-Tempo konnte die Serie zwar nicht halten, aber der Suchtfaktor ist hoch und das Konzept so faszinierend wie kaum etwas anderes im Fernsehen! Rating Season 1.1: 9/10
Auch wenn man "Happy" keineswegs als Flop bezeichnen kann, hat sich Leona Lewis doch sicher mehr davon versprochen, wenn sie mit ihrem zweiten Album Echo in die Musikszene zurückkehrt. Doch das Album ist noch nicht lange im Handel und hat so einige Songs parat, die weitaus besser sind als die Vorabsingle. Einer von ihnen ist "I Got You", die wohl kräftigste Ballade der LP. Und glücklicherweise hat sich Miss Lewis für eben diese entschieden, um den Verkauf des Albums anzukurbeln. Ein Video zum Song, der nun als zweite Single ausgekoppelt wird, soll bald folgen, und an dieser Stelle hoffen wir auf Leonas glorreiche Rückkehr an die Chartspitze, denn dieser stimmlich herausragende Song mit seiner Mischung aus Balladenelementen und einem unglaublich kraftvollen Refrain ist ein wahres Popjuwel, das das Erbe von "Bleeding Love" weiterträgt!
Sie sind nominiert für den Grammy dank ihres großartigen Country-Hits "I Run To You". Lady Antebellum haben es geschafft als Country-Act auch in den Billboard Hot 100 Aufsehen zu erregen und ihre Ballade "Need You Now" schaffte es sogar bis in die Top Ten. Ende des Monats erscheint mit dem gleichnamigen Album Need You Now bereits ihre zweite LP und wenn man nach den beiden Vorabsingles geht, wird es sogar noch besser als das Debut: Mit "American Honey" stieg vergangene Woche schon vor dem offiziellen Release die zweite Single aus dem Album in die Hot 100 ein. Und wieder hat das Trio einen melancholischen Country-Ohrwurm geschaffen, der mit tollem Gesang und eingängiger Melodie im Gedächtnis bleibt! Weiter so!
Sie ist die erste große Durchstarterin 2010, denn so langsam mausert sich Ke$ha weltweit zur ernstzunehmenden Größe: Die Debutsingle "Tik Tok" ist bereits an der Spitze der US-Charts platziert und im Vereinigten Königreich seit Längerem in den Top Ten vertreten. Dabei ist die junge Amerikanerin nicht aus dem Nichts aufgetaucht: Auf Flo Ridas Hit "Right Round" sang sie den Refrain, dem der Rapper den großen Erfolg verdankt. Nun spielt Ke$ha die erste Geige: Auf ihrem ersten Album Animal zeigt sie, was sie drauf hat. Dabei bleibt sie der "Tik Tok"-Linie treu: Ein bisschen Elektro, Pop-Melodien und rotzfrech wie einst Gwen Stefani ist das Motto. Als Gaststar auf dem Album vertreten sind die Pop-Exoten von 3OH!3, die zuletzt endlich England im Sturm eroberten. Der gemeinsame Song "Blah Blah Blah" sei an dieser Stelle als Vorgeschmack auf jede Menge Ke$ha genannt. "Animal" von KE$HA erscheint am 15. Januar in den deutschen Läden!
Andere neue Alben im Januar: Lady Antebellum - Need You Now Leighton Meester - Leighton Meester Katherine McPhee - Unbroken
Wer glaubt, die Geschichten, die Autor Sir Arthur Conan Doyle zur letzten Jahrhundertwende über den Detektiv Sherlock Holmes schrieb, seien längst nicht mehr zeitgemäß und verstaubt, wird in diesem Monat eines besseren belehrt: Madonnas Ex-Mann Guy Ritchie hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus Holmes einen Actionhelden zu machen. Dazu besetzte er die Hauptrolle mit keinem Geringeren als Iron Man persönlich: Robert Downey Jr. Ihm zurseite steht natürlich Watson, dargestellt von Womanizer Jude Law. Und auch die weibliche Hauptrolle hat man natürlich sorgfältig gecastet und mit Rachel McAdams eine der sympathischsten und angesagtesten Jungdarstellerinnen verpflichtet. Die Story dreht sich um die vermeintliche Wiederauferstehung des mysteriösen Lord Blackwood. Tatsächlich gibt es statt Suspense wohl handfeste Action, aber das US-Publikum scheint begeistert zu sein: 140 Millionen Dollar hat der Film seit Weihnachten eingespielt! SHERLOCK HOLMES startet in den Deutschen Kinos am 28. Januar!
Außerdem im Kino diesen Monat: Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen (ab 28.1., 3D-Animationsfilm) Das Kabinett des Dr. Parnassus (ab 7.1., mit Heath Ledger, Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell) Wenn Liebe so einfach wäre... (ab 21.1., mit Meryl Streep, Alec Baldwin, Steve Martin) Surrogates - Mein zweites Ich (ab 21.1., mit Bruce Willis und Radha Mitchell)
Das letzte Wochenende war das umsatzstärkste aller Zeiten an den US-Kinokassen. Dass es an diesem Wochenende nicht so bleiben würde, war klar, aber trotzdem: Avatar setzt neue Maßstäbe wo man hinsieht: Innerhalb der ersten 17 Tage hat der Film 350 Millionen Dollar eingespielt, weltweit sind es bereits mehr als eine Milliarde Dollar und damit steht der Film bereits auf Platz 4 der All Time Charts! Ein unglaubliches Ergebnis. Das dritte Wochenende in den US-Kinocharts ist das beste dritte Wochenende aller Zeiten mit 68 Millionen. Dagegen sieht Sherlock Holmes ein wenig alt aus, der wieder nur auf Platz 2 landet. Für das Mouse House gibt es ganz gute Nachrichten: The Princess And The Frog nahm an diesem Wochenende 11% mehr ein als eine Woche zuvor.
(1) Avatar ($352.1M / 3. Wo.)
(2) Sherlock Holmes ($140.7M / 2. Wo.)
(3) Alvin And The Chipmunks: The Sqeakquel ($157.3M / 2. Wo.)
(4) It's Complicated ($59.1M / 2. Wo.)
(5) The Blind Side ($209.1M / 7. Wo.)
(6) Up In The Air ($45M / 5. Wo.)
(7) The Princess And The Frog ($86.1M / 6. Wo.)
(9) Did You Hear About The Morgans? ($25.6M / 3. Wo.)
Catfight an der Chartspitze in Deutschland: Keri Hilson muss die Spitzenposition in dieser Woche abgeben. "I Like" aus dem Soundtrack von Til Schweigers Zweiohrküken tritt zurück auf Platz 2 und macht Raum für Aura Dione. Die Dänin springt mit "I Will Love You Monday" auf Platz 1 der deutschen Charts. Viel mehr Neues gibt es in den Top Ten wie üblich zum Jahreswechsel nicht:
(3) I Will Love You Monday - Aura Dione
(1) I Like - Keri Hilson
(2) Meet Me Halfway - Black Eyed Peas
(4) Bad Romance - Lady Gaga
(5) Russian Roulette - Rihanna
(6) Pflaster - Ich + Ich
(7) Monsta - Culcha Candela
(10) Heavy Cross - The Gossip
(8) Morning After Dark - Timbaland feat. Nelly Furtado & SoShy
Es ist der Kracher ihres Debutalbums und ihre neue Single: Nachdem Alexandra Burke mit "Bad Boys" bereits direkt an die Spitze der UK Charts schoss, ebenso mit ihrem Album Overcome, wird es nun Zeit für die X Factor-Gewinnerin, zu zeigen, dass sie hier ist um zu bleiben. Und das schafft sie mit Leichtigkeit: "Broken Heels", ihre zweite Single, ist eine von RedOne produzierte Hymne, die in die Ohren geht und einen nicht stillsitzen lässt. Das Video dazu ist simpel, aber höchst effektiv: Alexandra sieht super aus und tanzt mit ihrem weiblichen Footballteam auf dem Platz herum in witzigen Outfits, die Footballspieler und Cheerleader verbinden. Das ist schön für die Augen, wie auch der Song für die Ohren und man darf hoffen, dass es mit dem Song wieder direkt an die Spitze geht, am 8. Januar erscheint er.
Ob man sich die Rückkehr von Usher herbeigesehnt hat, ist natürlich Geschmacksache und mit seinem letzten Album lief es ja auch nicht so gut, wie er es sich gewünscht haben muss. Doch mit Raymond Vs. Raymond soll die Karriere nun wieder steil bergauf gehen. Nach der Buzz Single "Papers", die es auch ohne Musikvideo bis auf Platz 30 der Hot 100 schaffte, kommt nun die erste offizielle Single aus dem Album."Hey Daddy" inklusive Gast-Vocals von Plies ist dabei ein angenehmer Midtempo-R'n'B-Sonh, aber fernab von Ushers Hymnen, die ihn zu einem der ganz großen Stars des Jahrzehnts gemacht haben. Man darf gespannt sein, wie das Album schließlich als Ganzes klingt, hat er doch auch mit den Neptunes, Ne-Yo und RedOne zusammengearbeitet. Der Release ist im Februar, die offizielle erste Single gibt es schon jetzt. Nett, aber viel mehr beim ersten Hören auch nicht...
Eine zweite Woche in Folge beherrscht Ke$ha die US-Charts und man darf hier doch ohne Weiteres davon sprechen, dass die junge Frau in die Fußstapfen von Katy Perry und Lady Gaga tritt, immerhin ist "Tik Tok" ihre Debutsingle und direkt ein Riesenhit! Die stärkste Konkurrent bot der Ohrwurm "Replay" von Newcomer Iyaz, ebenfalls ein neuer Stern am Pop-Firmament. Der alte Hase Jay-Z hingegen rutscht auf Platz 5 ab mit der vorherigen Nummer Eins "Empire State Of Mind". Neu in den Top Ten ist inzwischen die zweite Single von Jay Sean, "Do You Remember", was auch die lang verzögerte Rückkehr von Sean Paul auf Spitzenpositionen bedeutet. Der Song geht von 14 auf 10. Zurück in den Top Ten ist inzwischen "Party In The USA". Der Song von Miley Cyrus verpasste Ende des Sommers die Chartspitze nur knapp, jetzt zu Weihnachten schießt er nochmal auf die 8.
(1) Tik Tok - Ke$ha
(4) Replay - Iyaz
(3) Bad Romance - Lady Gaga
(5) Fireflies - Owl City
(2) Empire State Of Mind - Jay-Z & Alicia Keys
(7) Whatcha Say - Jason DeRulo
(8) Down - Jay Sean feat. Lil' Wayne
(19) Party In The USA - Miley Cyrus
(6) Sexy Bitch - David Guetta feat. Akon
(14) Do You Remember - Jay Sean feat. Sean Paul & Lil' Jon
Auf Platz 26 findet sich die neue Single von New Boyz, die mit "You're A Jerk" letztes Jahr einen spaßigen Einstand in den Hot 100 hatten. Zusammen mit Ray J heißt es "Tie Me Down". Einen Ganz langsamer und romantischer als zuvor:
Es war von vornherein gepriesen als das Filmereignis des Jahres. Und das nicht nur, weil James Cameron zum ersten Mal seit Titanic wieder einen Spielfilm in die Kinos bringen würde, sondern weil er an Avatar seitdem gearbeitet hatte und maßgeblich an der Entwicklung von Digital 3D beteiligt war, so dass der Film das Kino revolutionieren solle und möglicherweise mit 3D genau das gefunden wurde, was ein neues goldenes Kinozeitalter in Zeiten der illegalen Downloads einläutet. Dass sich das Risiko gelohnt hat, zeigt das Einspielergebnis. Schon in den ersten zwei Wochen kletterte der Film die All Time Charts hinauf, spielte über 700 Millionen weltweit ein und ist ein sicherer Kandidat als einer von nur fünf Filmen die Milliarde zu schaffen. Hat Cameron das Kino revolutioniert?
Man kann dies mit Berechtigung sagen: Bei seinem Science Fiction Epos handelt es sich um den Film, der technisch am meisten beeindrucken kann, seit Neo in der Matrix Kugeln entkommen konnte. Doch nicht nur 3D spielt darin eine große Rolle. Es ist der Einfallsreichtum, mit dem Cameron seine Welt, das urwaldartige Pandora, erschafft, der einen in seinen Bann schlägt, sowie die erstaunlich realistische Alienrasse der Na'vi. Allzu bald vergisst man, dass man selber sich nicht auf eine Reise nach Pandora begeben kann. Und trotzdem fehlen bei all den Effekten und großartigen Bildern die Emotionen nicht. Die Reise, die der von Sam Worthington großartig portraitierte Jake Sully durchmacht, nimmt einen in seinen Bann mit allen ihren Höhen und Tiefen. Und die Involviertheit in das Geschehen, die Cameron hier erzeugt, lässt einen gerne vergessen, dass die Story wenige ganz neue Ideen präsentiert und sich auch eher simpel hält. Aber manchmal sind es die einfachsten Geschichten, die die größten Reaktionen auslösen. Einen Film wie diesen hat es noch nicht gegeben und so klingt das Jahrzehnt mit einem wahren Meisterwerk aus, das jeder gesehen haben sollte. Wer im Jahr nur einmal ins Kino geht, hätte 2009 am besten auf Avatar gewartet! Rating: 10/10
Seit Wochen dominierte die UK-Show XFactor, zu deren Siegern auch Leona Lewis und Alexandra Burke zählen das Chartgeschehen in England, doch den finalen Twist des Jahres hatte keiner absehen können: Ein Facebook-Aufruf, die Weihnachts-Nummer-Eins nicht einer seichte Pop-Ballade zu überlassen, fruchtete in ungeahnten Ausmaßen und so wurde tatsächlich "Killing In The Name" von Rage Against The Machine rechtzeitig zum Fest die Nummer Eins im Lande. Der Verlierer der Aktion war Joe McElderry, der gerade einmal 18 Jahre alte Sieger dieser Staffel von X Factor. Seine Debutsingle, ein Cover von Miley Cyrus' Supersong "The Climb" erreichte nur Platz 2. Doch eine Woche später sah das alles schon wieder anders aus. Der charmante Newcomer verwies Heavy Metal auf Rang 2 und übernahm die Chartspitze. Happy End für McElderry. Seine Version von "The Climb" gibt es hier zu hören.
Ein frohes neues Jahr an alle! In letzter Zeit gab es mit Weihnachten und Silvester viel zu viel Stress, um zu posten, aber das soll sich jetzt wieder ändern. Das ist einer der guten Vorsätze für 2010^^ Freuen wir uns auf neue Blockbuster von Sex And The City 2 über Kampf der Titanen bis hin zu Toy Story 3. Freuen wir uns auf neue Musik von Christina Aguilera, den Pussycat Dolls und Madonna! Dies und vieles vieles Mehr soll es 2010 geben! Und der erste neue Star ist auch schon geboren: Ke$ha bringt im Januar ihr Album Animal in den Handel, dazu an anderer Stelle mehr. Und ein paar Nachträge zum letzten Jahr fehlen noch: Die Weihnachts-Nummer Eins im UK zum Beispiel und natürlich die Review zu Avatar! HAPPY NEW YEAR, Matti