Wenn Britney, Madonna, Rihanna, Mariah und sogar Whitney Houston wieder in der Musik-Szene mitmischen darf natürlich eine Diva nicht fehlen: Jennifer Lopez kehrt Ende Januar mit einem neuen Album, ihrem siebten Studioalbum zurück und hat nun auch die Vorabsingle veröffentlicht: "Louboutins" gibt schon den Vorgeschmack darauf, dass es wieder R'n'B-lastigen Pop gibt, während sich La Lopez auf den letzten Alben langsam von Hits wie "Play" und "Jenny From The Block" musikalisch entfernt hatte. Der Song ist eine kraftvolle Uptempo-Nummer, die sich auf den Tanzflächen sicher gut macht und mit dem richtigen Marketing vielleicht endlich das Comeback einleitet, für das sie seit Gigli kämpft...
Nachdem die gegenseitige Kollaboration von Lady Gaga und Beyoncé bereits lange beworben wurde, kann man die beiden Pop-Diven nun im gemeinsamen Video sehen. Während nämlich "Telephone" ab heute auf der Neuauflage des GaGa-Albums The Fame Monster zu hören ist, handelt es sich bei "Video Phone" um die neuste Single aus dem Single-Marathon, den Beyoncé mit großem Erfolg aus ihrem Album I Am... Sasha Fierce macht. Aus der Standard-Version des dritten Studioalbums von Mrs. Jay-Z fehlen nur noch "Radio", "Ave Maria", "Satellites" und "Disappear" als Singles, aber auch daran wird die gute wohl bald arbeiten. Hier das neuste Machwerk im verlängerten Extended Mix mit Lady Gaga an Bord. Diese macht neben der R'n'B-Königin eine gute Figur, auch wenn sie sich erstaunlich unverkleidet zeigt und nicht ganz mit der übermächtigen Screen Presence von Beyoncé mithalten kann...
Auch wenn der Unterschied zwischen der kommenden US-Version von Shakiras neuem englischsprachigen Album She Wolf sich von der europäischen Auflage nicht weiter dramatisch unterscheidet, gibt es eine Sache, die anders ist: Die neue US-Siingle ist enthalten. Übrig geblieben von den Aufnahmen zum neuen Werk von Timbaland, gibt es "Give It Up To Me" mit Lil' Wayne in den Staaten als Nachfolger von "She Wolf", das dort die Top Ten ja nicht knacken konnte. Für den neuen Song stehen die Chancen aber sehr gut: Ein Kracher für die Tanzfläche und Lil'Wayne war zuletzt am Nummer Eins Hit "Down" beteiligt. Mal schauen, ob die Erfolgsformel auch hier aufgeht:
Sie sind die Neuentdeckung des Jahres, besonders was Country Music angeht. Und nun können Lady Antebellum offiziell auf ihre erste Top Ten Single verweisen. "Need You Now", die erste Vorabsingle aus Album Nummer 2, Need You Now, das im Januar erscheinen soll, schoss diese Woche von 22 auf Platz 5 der Billboard Hot 100 und wird so zu einem der größten Country-Hits seit Langem. Doch auch an der Chartspitze gibt es Neuigkeiten: Nach langem Auf und Ab gelingt es in dieser Woche Jay-Z und Alicia Keys, den Thron zu erobern: "Empire State Of Mind" ist die neue #1 der US Charts. Und auch für Newcomerin Ke$ha geht es hoch hinaus: "Tik Tok" landet auf Platz 10!
(2) Empire State Of Mind - Jay-Z feat. Alicia Keys
(1) Fireflies - Owl City
(3) Whatcha Say - Jason DeRulo
(4) Replay - Iyaz
(22) Need You Now - Lady Antebellum
(8) 3 - Britney Spears
(5) Down - Jay Sean feat. Lil' Wayne
(6) Party In The USA - Miley Cyrus
(7) Paparazzi - Lady Gaga
(14) Tik Tok - Ke$ha
Richtung Top 50 bewegt sich inzwischen die neue Single von Shinedown, die mit "Second Chance" die Top 20 erreicht haben: "If You Only Knew" steigt von 56 auf die 51
Roland Emmerich hat uns einige Filme beschert, die zwar nicht für ihre Qualität, aber doch für ihren Erfolg wohl noch lange bekannt sein werden. Mit Independence Day schafft er den großen Durchbruch, legte aber auch den Grundstein zur Stargate-Saga und hat zuletzt Dennis Quaid und Jake Gyllenhaal in The Day After Tomorrow aufs Glatteis geführt. Und wenn man dachte, der Katastrophenfilm ist langsam ein abgenutztes Konzept, kommt Emmerich doch noch mal daher und bietet einen neuen: Anlass ist das Ende des Maya-Kalenders im Jahre 2012 und das damit einhergehende Ende der Welt. In 2012 hat Sony 200 Millionen Dollar investiert und ist ein großes Risiko eingegangen, handelt es sich doch nicht um einen sicheren Hit. Doch das erste Wochenende mit 65 Millionen Einspielergebnis zeigt, dass Emmerich die Leute noch immer ins Kino locken kann, indem er weltberühmte Monumente zerstört...
Die Grundidee des Films scheint erstaunlich simpel und wird pseudo-wissenschaftlich zu Beginn erklärt: Die Erde gibt den Geist auf, da eine Sonneneruption dazu führt, dass der Erdkern sich erhitzt und die Erdkruste instabil wird. Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis gibt es deshalb en masse. Der Knackpunkt der Geschichte, der sogar relativ gut ausgearbeitet wird, ist das Vorgehen der Regierung angesichts dieser Krise: Wer darf auf die Archen, die als einzige eine Überlebenschance bieten. Doch neben einigen moralischen Gesichtspunkt, die dem Zuschauer zu denken geben können, setzt Emmerich natürlich auf Spannung. Und wer bereit ist, über einige Unwahrscheinlichkeiten hinwegzusehen bekommt ein Actionspektakel, das in regelmäßigen Abständen ordentlich Gas gibt und in beeindruckenden und technisch perfekten Bildern den Untergang der Welt zeigt. Man muss auch sagen, dass der Film nach den anfänglichen Erklärungen ein beachtliches Tempo auf seinen 2 1/2 Stunden behält, woran sich andere Filme ein Beispiel nehmen sollten. Der Cast ist überzeugend, besonders John Cusack, Oliver Platt und Danny Glover, aber auch Thandie Newton und Amanda Peet leisten ihre Beitrag und machen das Beste aus dem menschlichen Drama, das zwar nicht einfallsreich, aber unterhaltsam ist. Rating: 8/10
Seit sie mit ihrem Debutalbum The Soul Sessions vor sechs Jahren auf sich aufmerksam machte, ging es für Joss Stone in der Musikszene auf und ab. Nachdem sie mit ihrem zweiten Album Mind, Body & Soul, meiner Meinung nach, eines der besten Alben des Jahrzehnts vorlegte, stellte sich heraus, dass Miss Stone mit der Musik, die ihr vom Management zugeteilt wurde, nicht zufrieden war. Nachdem sie mit ihrem dritten Album angeblich auf eigenen Füßen gelandet war, verzögerte sich die vierte CD immer wieder auf Grund von Differenzen mit dem Label, das sie von vornherein zu vier Alben verpflichtet hatte. Nun liegt mit Coulour Me Free aber das vierte Machwerk der jungen Britin vor und wir dürfen die Stimme der weißen Soul-Röhre wieder genießen...
Es fällt auf Colour Me Free! schnell auf, dass Joss zum Sound ihres Debuts zurückgekehrt ist und wenn sie berichtet, dass das Album in nur einer Woche aus spontaner Inspiration entstanden ist, glaubt man das gerne. Bereits der erste Song und die Single "Free Me" zeigen, dass sich die junge Britin treu bleibt und es nicht in erster Linie auf tatsächlichen kommerziellen Erfolg anlegt. So mischt das Album gekonnt Soul-Elemente mit Popmelodien, ohne dass sich Fräulein Stone verbiegen muss. Es ist eine runde Sache, die sowohl gefühlvolle Balladen wie auch kraftvolle Uptempo-Songs enthält und besonders das neue Selbstvertrauen von Joss Stone zeigt, die immerhin seit dem ersten Album mit 16 zu einer 22-jährigen Frau herangewachsen ist. Songs wie "Parallel Lines" bestechen durch simple, aber starke Texte und alles wirkt ungezwungen und zusammenhängend. Rundum gelungen wird Joss' Stimme in den Mittelpunkt gestellt und der Groove lässt einen selten stillsitzen. Als besonderes Highlight dieses Albums, das wohl nicht so erfolgreich werden wird, wie es verdient, sei Joss Stones Version von "You Got The Love" besonders erwähnt! Rating: 9/10
Das britischen Produtenteam Xenomania hat mit dem Dance-Projekt Mini Viva neue Stars hervorgebracht. Bewiesen hat sich dies bereits mit der Debutsingle "Left My Heart In Tokyo", einem der Ohrwürmer des Jahres. Nachdem sie damit bereits die Top 10 im UK erreichten, haben Frankee und Britt nun den Nachfolger am Start. Mit "I Wish" halten sie sich auch weiterhin im Bereich des Dance-Pop auf, verbinden aber die vom Vorgänger bekannten Klänge mit einem etwas melancholischeren Text und schalten einen Gang runter. Dadurch wird der Song etwas unstimmig in sich, zeigt aber weiterhin das Potential, das in dem Projekt steckt. "I Wish" erscheint im Dezember, während das Album, das für diesen Monat angekündigt war, wohl noch etwas auf sich warten lässt...
Roland Emmerich hat einfach den Bogen raus, wie man mit Zerstörung die Massen ins Kino lockt. Dabei hätte man nach The Day After Tomorrow denken können, dass das Thema ausgereizt ist. Doch dem ist offensichtlich nicht so: 2012, die neuste Zerstörung der Welt, mit John Cusack, Danny Glover und Thandie Newton, startete letztes Wochenende mit 65 Millionen Dollar an den US-Kinokassen, einem starken Ergebnis, besonders im November. Mit etwas Hilfe durch Thanksgiving und als Gegengewicht zum kommenden zweiten Teil von Twilight, könnte hier eine Riesenmenge Geld hereingespült werden. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten! Bleibt nur abzuwarten, wie Emmerich die Welt das nächste Mal verwüsten will...
NEW 2012 ($65M / 1. Wo.)
(1) A Christmas Carol ($63.3M / 2. Wo.)
(3) The Men Who Stare At Goats ($23.4M / 2. Wo.)
(12) Precious: Based On The Novel "Push" by Sapphire ($8.9M / 2. Wo.)
(2) Michael Jackson's This Is It ($68.2M / 3. Wo.)
Ein harter Schlag für Miss Bleeding Love Leona Lewis. Die Vorabsingle aus ihrem neuen Album Echo konnte das Rennen um Platz 1 der UK-Charts nicht für sich entscheiden: Die Black Eyed Peas sprangen mit "Meet Me Halfway" in der sechsten Woche von der 3 auf die 1 und ließen "Happy" auf Platz 2 einsteigen. Während dies für Fergie, Will.I.Am & Co die dritte Nummer Eins dieses Jahr darstellt, ist es ein kleiner Flop für Miss Lewis. Doch bevor man sich daran festbeißt, sollte man einen Blick auf die anderen Neueinsteiger werfen: Für Britney Spears und "3" reichte es für Platz 7, direkt vor "About A Girl" als Feuerprobe des neuen Sugababes-Lineups. Man darf mit Platz 8 da ruhig etwas enttäuscht sein und die Verschiebung des Albums war womöglich doch die richtige Entscheidung.
(3) Meet Me Halfway - Black Eyed Peas
NEW Happy - Leona Lewis
(1) Everybody In Love - JLS
(2) Fight For This Love - Cheryl Cole
NEW I Need You - N-Dubz
(6) Tik Tok - Ke$ha
NEW 3 - Britney Spears
NEW About A Girl - Sugababes
(4) Down - Jay Sean feat. Lil' Wayne
(5) Bad Boys - Alexandra Burke feat. Flo Rida
Das britische Projekt N-Dubz kann hingegen sehr zufrieden sein: "I Need You", die erste Single aus dem zweiten Album der Band landet neu auf der 5 und ist auch ein starker Song, den man sich mal anhören sollte:
Auch wenn sich die Songs von Ich + Ich meiner Meinung nach kaum voneinander unterscheiden, scheinen sie den Nerv der Zeit zu treffen. Auch der neuste Song "Pflaster" ist ein Riesenhit. Die erste Single aus dem neuen Album Gute Reise geht direkt von Null auf Eins und stößt somit Robbie Williams auf Platz 2 zurück mit "Bodies". Es handelt sich übrigens um den ersten Nummer-Eins-Hit für Annette Humpe und Adel Tawil: "Stark" erreichte Platz 2, "Vom selben Stern" und "So soll es bleiben" machten auf Platz 3 Halt. Einen tollen Start legte auch die neue Single von OneRepublic hin: "Secrets" schafft den Einstieg auf Platz 3 der deutschen Charts.
Nicht nur Rihanna, sondern auch ihr Ex Chris Brown hat ein neues Album parat. Nach dem Skandal um die Prügelei hat er natürlich den schwereren Stand, wieder zum Erfolg zurückzufinden. Doch mit "I Can Transform Ya", der starken ersten Single und seiner neuen Powerballade sollte es doch klappen. Beide Songs sind Auskopplungen aus dem kommenden Album Graffiti, das im Dezember erscheinen soll. Besonders diese neue Single, die einem wirklich schnell ans Herz geht und mit totalem Ohrwurm-Potential hat es in sich. Im Video zeigt sich Chris sympathisch, gibt eine großartige Tanz-Performance am Schluss und überzeugt vor allem stimmlich. Besonders im Gegensatz zu "Russian Roulette" von Rihanna ergreift dieser Song einen schon beim ersten Hören. Wir verzeihen Mr. Brown!
Es hat Riri zwar nicht wirklich hinter Gitter verschlagen, aber passend zum Thema ihrer neuen Single "Russian Roulette" gibt sich die R'n'B-Prinzessin im neuen Video als Knasti. Nach wie vor steht der Song im starken Kontrast zu dem, was man von Rihanna gewohnt ist. Die Zeiten von Good Girl Gone Bad sind offiziell vorbei und sie bricht nun aus aus ihrem Teenie-Image. Der Erfolg ist ihr trotzdem beschert. Die Single ist bereits in die Top 10 der Hot 100 eingestiegen, doch ob die neue Rihanna tatsächlich gut ankommt, kann nur das Album Rated R zeigen, das es ab kommenden Montag in den USA zu kaufen geben wird. Einerseits simpel, aber höchst eindrucksvoll ist das Video aufwendig produziert und verleiht dem Song doch noch einiges mehr an Tiefgang. Unbedingt anschauen!
Als würden die beiden das Geschehen in den Charts dieses Jahr nicht sowieso kontrollieren, vereinen Beyoncé und Lady Gaga nun ihre Kräfte, naja und das Telephon spielt auch noch eine Rolle... Beyoncé hat es sich ja in den Kopf gesetzt, ihr ganzes Album I Am... Sasha Fierce in Singles umzusetzen, aber für die Video-Version ihrer sehr düsteren HipHop-Hymne "Video Phone" hat sie sich die Unterstützung der GaGa geholt. Im Video wird die Lady mitspielen und in der neuen Version, die nun endlich zu hören ist, gibt es natürlich auch einen stimmlichen Gast-Auftritt. Dafür revanchiert sich Beyoncé mit einem Beitrag zu "Telephone", einem der acht neuen Tracks auf dem kommenden Album The Fame Monster, einem weiteren tanzbaren Brett mit einem Chorus, den man nicht mehr aus dem Kopf bekommt! Beyoncé feat. Lady Gaga - Video Phone (Remix)
Billboard.com nennt ihn den Protégé von Sean Kingston und als seine Debutsingle "Replay" auftauchte, war zunächst die Rede davon, dass Sean Kingston auch für diese verantwortlich sei. Tatsächlich aber hat sich mit Iyaz ein neuer männlicher R'n'B-Star hervorgetan, der nun zu Berühmtheit gelangt. Immerhin hat die Single es bereits bis auf Platz 4 der Hot 100 geschafft. Tatsächlich wurde er über MySpace von Kingston entdeckt und hat mit J.R. Rotem bereits sein erstes Album fertiggestellt, das unter dem Titel Replay im Februar erscheinen soll. Das sommerliche Video gibt es auch dazu und präsentiert Iyaz als einen der sympathischeren jungen Männer, die dieses Jahr im Musik-Buisness durchgestartet sind. Achtung! Akute Ohrwurm-Gefahr!
Nachdem sich die Black Eyed Peas ein halbes Jahr lang nicht von der Spitze der US-Charts zu vertreiben waren, gibt es nun wöchtenlich einen harten Kampf. Und wöchtenlich einen neuen Gewinner: Diese Woche kehrt Owl City mit "Fireflies" nach einer Woche Pause an die Spitze zurück. Letzte Woche hatte ihn Jason DeRulo mit seinem Debut "Whatcha Say" vom Thron gestoßen, nun ist er jedoch auf Platz 3 zurückgefallen. Verdientermaßen in die Top Ten gestürmt ist währenddessen Iyaz mit dem Ohrwurm "Replay", der sehr nach Sean Kingston klingt. Von der 12 ging es auf die 4. Und ebenfalls neu in den oberen Rängen ist Rihanna mit "Russian Roulette", auch wenn die Reaktionen auf den Song eher gemischt ausfielen. Riri schießt von 75 auf 9.
(2) Fireflies - Owl City
(3) Empire State Of Mind - Jay-Z feat. Alicia Keys
(1) Whatcha Say - Jason DeRulo
(12) Replay - Iyaz
(4) Down - Jay Sean feat. Lil' Wayne
(5) Party In The USA - Miley Cyrus
(6) Paparazzi - Lady Gaga
(8) 3 - Britney Spears
(75) Russian Roulette - Rihanna
(11) Sweet Dreams - Beyoncé
Und hier schon mal eine Kostprobe vom Video zu "Russian Roulette", die Rihanna zu TV Total mitgebracht hat:
Mit einem großartigen Video und einem ebenso atemberaubenden Auftritt bei den MTV Europe Music Awards, steht "Did It Again" als neuem Hit für Shakira wohl kaum etwas im Weg. Doch die kolumbianische Pop-Röhre hat doch noch ein Ass im Ärmel: Electro-Rapper Kid Cudi hat sich den Song vorgenommen und nicht nur einen ganz neuen Grundton gesetzt, sondern natürlich auch ein paar Rap-Verse hinzugefügt. Somit wird "Did It Again" noch viel tanzbarer und Club-freundlicher. Es klingt zwar nicht mehr allzu sehr nach dem Stil von Shakira, aber ihre Stimme ist ja ihre Stärke und die bleibt auch auf dem neuen Remix das Highlight. Es handelt sich um die neue Single für Europa, während in den USA "Give It Up To Me" erscheint.
Dass ihre Videos noch viel extravaganter sind als ihre Musik, hat Lady Gaga schon des Öfteren bewiesen. Da war die Spannung auf ihr Video zu "Bad Romance" natürlich noch viel größer, besonders wenn man betrachtet, was für ein kleines Epos sie aus "Paparazzi" gemacht hat. Das Warten hatte nun ein Ende. Die Single, bereits ein Top Ten Hit in den USA und in England, ist der erste Vorbote des kommenden Albums The Fame Monster, das ursprünglich nur als Bonus-CD zum Re-Release ihres unglaublich erfolgreichen Debutalbums geplant war. Nun sollen die 8 Songs aber als das zweite GaGa-Album am 20. November in die Läden kommen, die Deluxe Edition bietet die Möglichkeit beide Alben auf einen Schlag zu kaufen. Lady Gaga hat übrigens ein erstaunliches Make-Up aufgelegt, um sich mit den Monstern in ihrer futuristischen Bade-Anlage herumzutreiben. Seht selbst!
Die Briten lieben ihre Boygroups über alles. Kein Wunder also, dass die durch X-Factor bekannt gewordene Formation JLS mit ihrer neuen Single "Everybody In Love" direkt von Null auf Eins schießt. Dasselbe gelang den vier Jungs bereits mit dem Vorgänger "Beat Again" im Juli. Dafür musste natürlich Cheryl Cole weichen, aber sie landete sanft auf Platz 2. Hinauf aufs Treppchen ging es für "Meet Me Halfway" von den Black Eyed Peas, von 6 auf 3. Neu in den Top Ten ist Ke$ha mit ihrer Debutsingle "Tik Tok", die auf Platz 6 einsteigt, sowie "End Credits" vom britischen Electro-Duo Chase & Status, für das sie Singer-Rapper Plan B an Bord geholt haben. Außerdem klettert "Bad Romance" noch vor der Video-Premiere von 14 auf 10!
Während er zum Sturm auf die Album-Charts ansetzt, muss sich Robbie Williams keine Sorgen machen, was die Singlecharts angeht. Ein doppelter Triumph steht bevor, denn "Bodies" hält sich weiter auf Platz 1 der deutschen Charts. Die Konkurrent schläft allerdings auch nicht: Queensberry steigen von Null auf Platz 4 ein mit ihrer neuen Single "Hello", die zwar nicht an den Vorgänger heranreichen kann, aber sich trotzdem stark platziert. Auch die Popstars-Girlgroup hat am Freitag ihr neues Album veröffentlicht! Neu in den Top Ten sind außerdem Bon Jovi mit "We Weren't Born To Follow" und Jürgen Drews mit "Ich Bau Dir Ein Schloss"...
Seit Freitag ist es erhältlich, das neue Album von Robbie Williams, Mit Reality killed the Video Star meldet sich der Brite zurück und kehrt dem Disco-Dance-Sound den Rücken in größten Teilen. Stattdessen macht Robbie das, was man von ihm gewohnt ist: Poprock mit Brit-Einflüssen, der ins Ohr geht. Zu dem Album an anderer Stelle mehr, aber wer noch nicht überzeugt ist, ob er sich Mr. Williams neues Werk zulegen sollte, kann dies anhand der zweiten Single "You Know Me" entscheiden. Die wunderbar melancholische Midtempo-Ballade setzt Robbie im Video als weißer Hase um und der Kohl unterstützt ihn als Background-Sänger. Da ist ein Lächeln vorprogrammiert, selbst wenn der Song uns das nicht sowieso auf die Lippen zaubern würde. Große Klasse!