Montag, 11. Januar 2010

Die Rückkehr des Kevin Rudolf!

Ein One-Hit-Wonder möchte er nicht sein und wer sein Album In The City gehört hat, weiß auch, dass Kevin Rudolf einiges mehr draufhat, als nur seinen Hit "Let It Rock". Der Singer-Songwriter, der mit seiner Kombination aus Rock und HipHop Ende 2008 für Aufsehen sorgte, ist nun zurück mit der ersten Vorabsingle aus seinem zweiten Album: "I Made It" heißt der Song und bietet der Sound, den man erwarten würde, ist jedoch mit drei Gaststars auch noch hochkarätig besetzt: Rapper Lil' Wayne ist ebenso wie auf dem Debuthit wieder mit am Start und hat seinen neuen Freund Jay Sean mitgebracht, der vor Kurzem noch die US-Charts anführte. Außerdem ist Rapper Birdman mit dabei. Alle zusammen liefern einen gekonnten Ohrwurm, bei dem sich Rudolf selbst zwar leider sehr in den Hintergrund gestellt hat, aber der Song hat das Potential, ihn zurück in die Charts zu bringen.

Mariah in the Mix mit Ne-Yo!

Wenn im Februar mit Angel's Advocate das 11. Studioalbum von Mariah Carey in einer Remix-Auflage erscheint, soll sich herausstellen, ob Mimi es noch drauf hat. Nachdem "Obsessed" sich nur sehr langsam zum Hit mauserte und "I Want To Know What Love Is" die Top 40 nur von Weitem sah, sollen die Remixe der Songs nun für mehr Aufmerksamkeit und mehr Erfolg sorgen. Dabei hat die Diva sich jede Menge Gaststars an Bord geholt, zum Beispiel Ne-Yo. Der glänzte schon auf "Hate That I Love You" von Rihanna als Balladenpartner und ist die perfekte Wahl für die Neuauflage von "Angels Cry", der anderen großen Ballade auf Memoirs Of An Imperfect Angel. Der Song gewinnt durch den Gastauftritt nochmal deutlich an Klasse und könnte tatsächlich der Hit sein, den Miss Carey gerade braucht.


Aber auch einen neuen Uptempo-Song hat Mariah parat: Als zweite Single, die das kommende Remix-Album ankündigt, soll "Up Out My Face", ein witziger Song voller Energie veröffentlicht werden. Der Song, ein echter Ohrwurm, der zum Mitsingen einlädt erhält Unterstützung durch Nicki Minaj, eine junge Rapperin, die zurzeit das It-Girl der R'n'B/HipHop-Szene ist und in diesem Jahr ihr Debutalbum veröffentlichen wird. Dieser ohnehin geniale Song hat nun auch noch mehr das Zeug zum Hit!

Montag, 4. Januar 2010

UK Charts: Lady Gaga wieder vorne!

Nach zwei Wochen Pause, in denen sich ein X Factor Gewinner und ein alter Hase im Heavy Metal Geschäft um die Nummer Eins stritten, ist Lady Gaga wieder die Nummer Eins im Vereinigten Königreich. "Bad Romance" steigt nach zwei Wochen auf Platz 3 wieder auf die 1. Gute Nachrichten gibt es auch für Ke$ha: Ihr Debut "Tik Tok" geht nochmal rauf von Platz 10 auf die 4. Neu in den Top Ten ist die neue Single von Rapper Chipmunk. Sein "Look For Me" steigt von der 13 auf die 10. Bereits in die Top 20 vorgedrungen ist die neue Single von Alexandra Burke: "Broken Heels" steigt von 23 auf 19, während der vorherige Hit "Bad Boys" nochmal von 25 auf 12 schießt.
  1. (3) Bad Romance - Lady Gaga
  2. (1) The Climb - Joe McElderry
  3. (6) Meet Me Halfway - Black Eyed Peas
  4. (10) Tik Tok - Ke$ha
  5. (4) 3 Words - Cheryl Cole feat. Will.I.Am
  6. (5) Starstrukk - 3OH!3 feat. Katy Perry
  7. (7) Don't Stop Belivin' - Journey
  8. (8) Russian Roulette - Rihanna
  9. (9) You Know Me - Robbie Williams
  10. (13) Look For Me - Chipmunk feat. Talay Riley

Top 13: Ke$ha an die Macht!

Ein neuer Versuch, Ordnung in meine persönlichen Lieblingslieder zu bringen, sollen die Top 13 sein. Dazu qualifiziert sind alle Songs, die in den US Hot 100, den UK Charts oder der Hitlist Germany platziert sind oder waren. Hier die Top 13 am 4.1.:
  1. Tik Tok - Ke$ha
  2. I Will Love You Monday - Aura Dione
  3. Broken Heels - Alexandra Burke
  4. Bad Romance - Lady Gaga
  5. Ego - The Saturdays
  6. Starstrukk - 3OH!3 feat. Katy Perry
  7. American Honey - Lady Antebellum
  8. Whatcha Say - Jason DeRulo
  9. Shut It Down - Pitbull feat. Akon
  10. One Love - David Guetta feat. Estelle
  11. Meet Me Halfway - Black Eyed Peas
  12. Replay - Iyaz
  13. You Know Me - Robbie Williams
Und hier noch das Video zu Platz 10, der neuen Single von David Guetta, zwar nicht ganz so ein Kracher wie "Sexy Bitch", aber eine weitere tolle Club-Hymne!

TV Shows: Flash Forward 1.1

Es ist die große Hoffnung von ABC, nach dem Ende von Lost ein neues Serienphänomen im Programm zu haben: David S. Goyer und Brannon Braga, beteiligt an Hits wie Star Trek und The Dark Knight, haben mit Flash Forward das aufwändigste neue Konzept der TV Saison auf die Bildschirme gebracht. Basierend auf einem Roman kämpfen Joseph Fiennes, bekannt als Shakespeare In Love, Sonya Walger, Penny bei Lost und John Cho, der zuletzt als Sulu im Star Trek-Update auffiel, gegen die Zukunft. Denn zu Beginn der Serie steht ein globaler Blackout, der allen Menschen auf der Welt für 137 Sekunden offenbart, was sie in einem halben Jahr tun werden. Dass nicht jeder damit glücklich sein wird, was ihn erwartet, versteht sich von selbst...

Bisher hat ABC 10 Episoden ausgestrahlt, auf die nun eine längere Pause folgt, auch durch die olympischen Spiele bedingt. Allerdings sind auch die Quoten und die Qualität nicht gerade unschuldig an der Entscheidung. Es gilt jedoch: Flash Forward ist der aufregendste Serienstart im US-Free-TV seit Heroes seine glorreiche erste Season zeigte. Die Pilotfolge überzeugt nicht nur technisch, sondern bringt uns die Figuren nahe, so dass man es kaum erwarten kann, weiterzuschauen. Auch an Überraschungen im weiteren Verlauf mangelt es nicht. Der große Vorteil der Serie: Man hat den Eindruck, die Macher wissen, worauf sie hinauswollen, und Antworten gibt es am laufenden Band, nicht erst am Ende der Serie. Besonders schauspielerisch ist die Serie stark und auch die Spannungsschraube wird regelmäßig angezogen. Nur ein Problem ergab sich dann doch innerhalb der ersten zehn Folgen: Eine Menge guter Ideen wurde bereits verschossen, sodass man kaum noch toppen kann, was die Episoden 6 und 7 boten. Außerdem deutet sich eine pseudo-wissenschaftliche Auflösung des Mysteriums an, die den Zuschauer wohl kaum zufrieden stellen wird. Fazit: Das hohe Auftakt-Tempo konnte die Serie zwar nicht halten, aber der Suchtfaktor ist hoch und das Konzept so faszinierend wie kaum etwas anderes im Fernsehen!
Rating Season 1.1: 9/10

Mehr als happy: Leonas neue Single!

Auch wenn man "Happy" keineswegs als Flop bezeichnen kann, hat sich Leona Lewis doch sicher mehr davon versprochen, wenn sie mit ihrem zweiten Album Echo in die Musikszene zurückkehrt. Doch das Album ist noch nicht lange im Handel und hat so einige Songs parat, die weitaus besser sind als die Vorabsingle. Einer von ihnen ist "I Got You", die wohl kräftigste Ballade der LP. Und glücklicherweise hat sich Miss Lewis für eben diese entschieden, um den Verkauf des Albums anzukurbeln. Ein Video zum Song, der nun als zweite Single ausgekoppelt wird, soll bald folgen, und an dieser Stelle hoffen wir auf Leonas glorreiche Rückkehr an die Chartspitze, denn dieser stimmlich herausragende Song mit seiner Mischung aus Balladenelementen und einem unglaublich kraftvollen Refrain ist ein wahres Popjuwel, das das Erbe von "Bleeding Love" weiterträgt!

Neues von Lady A: "American Honey"

Sie sind nominiert für den Grammy dank ihres großartigen Country-Hits "I Run To You". Lady Antebellum haben es geschafft als Country-Act auch in den Billboard Hot 100 Aufsehen zu erregen und ihre Ballade "Need You Now" schaffte es sogar bis in die Top Ten. Ende des Monats erscheint mit dem gleichnamigen Album Need You Now bereits ihre zweite LP und wenn man nach den beiden Vorabsingles geht, wird es sogar noch besser als das Debut: Mit "American Honey" stieg vergangene Woche schon vor dem offiziellen Release die zweite Single aus dem Album in die Hot 100 ein. Und wieder hat das Trio einen melancholischen Country-Ohrwurm geschaffen, der mit tollem Gesang und eingängiger Melodie im Gedächtnis bleibt! Weiter so!

Sonntag, 3. Januar 2010

Album des Monats: Ke$ha - Animal

Sie ist die erste große Durchstarterin 2010, denn so langsam mausert sich Ke$ha weltweit zur ernstzunehmenden Größe: Die Debutsingle "Tik Tok" ist bereits an der Spitze der US-Charts platziert und im Vereinigten Königreich seit Längerem in den Top Ten vertreten. Dabei ist die junge Amerikanerin nicht aus dem Nichts aufgetaucht: Auf Flo Ridas Hit "Right Round" sang sie den Refrain, dem der Rapper den großen Erfolg verdankt. Nun spielt Ke$ha die erste Geige: Auf ihrem ersten Album Animal zeigt sie, was sie drauf hat. Dabei bleibt sie der "Tik Tok"-Linie treu: Ein bisschen Elektro, Pop-Melodien und rotzfrech wie einst Gwen Stefani ist das Motto. Als Gaststar auf dem Album vertreten sind die Pop-Exoten von 3OH!3, die zuletzt endlich England im Sturm eroberten. Der gemeinsame Song "Blah Blah Blah" sei an dieser Stelle als Vorgeschmack auf jede Menge Ke$ha genannt.
"Animal" von KE$HA erscheint am 15. Januar in den deutschen Läden!

Andere neue Alben im Januar:
Lady Antebellum - Need You Now
Leighton Meester - Leighton Meester
Katherine McPhee - Unbroken

Film des Monats: Sherlock Holmes

Wer glaubt, die Geschichten, die Autor Sir Arthur Conan Doyle zur letzten Jahrhundertwende über den Detektiv Sherlock Holmes schrieb, seien längst nicht mehr zeitgemäß und verstaubt, wird in diesem Monat eines besseren belehrt: Madonnas Ex-Mann Guy Ritchie hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus Holmes einen Actionhelden zu machen. Dazu besetzte er die Hauptrolle mit keinem Geringeren als Iron Man persönlich: Robert Downey Jr. Ihm zurseite steht natürlich Watson, dargestellt von Womanizer Jude Law. Und auch die weibliche Hauptrolle hat man natürlich sorgfältig gecastet und mit Rachel McAdams eine der sympathischsten und angesagtesten Jungdarstellerinnen verpflichtet. Die Story dreht sich um die vermeintliche Wiederauferstehung des mysteriösen Lord Blackwood. Tatsächlich gibt es statt Suspense wohl handfeste Action, aber das US-Publikum scheint begeistert zu sein: 140 Millionen Dollar hat der Film seit Weihnachten eingespielt!
SHERLOCK HOLMES startet in den Deutschen Kinos am 28. Januar!

Außerdem im Kino diesen Monat:
Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen (ab 28.1., 3D-Animationsfilm)
Das Kabinett des Dr. Parnassus (ab 7.1., mit Heath Ledger, Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell)
Wenn Liebe so einfach wäre... (ab 21.1., mit Meryl Streep, Alec Baldwin, Steve Martin)
Surrogates - Mein zweites Ich (ab 21.1., mit Bruce Willis und Radha Mitchell)

Box Office: Avatar bricht Rekorde!

Das letzte Wochenende war das umsatzstärkste aller Zeiten an den US-Kinokassen. Dass es an diesem Wochenende nicht so bleiben würde, war klar, aber trotzdem: Avatar setzt neue Maßstäbe wo man hinsieht: Innerhalb der ersten 17 Tage hat der Film 350 Millionen Dollar eingespielt, weltweit sind es bereits mehr als eine Milliarde Dollar und damit steht der Film bereits auf Platz 4 der All Time Charts! Ein unglaubliches Ergebnis. Das dritte Wochenende in den US-Kinocharts ist das beste dritte Wochenende aller Zeiten mit 68 Millionen. Dagegen sieht Sherlock Holmes ein wenig alt aus, der wieder nur auf Platz 2 landet. Für das Mouse House gibt es ganz gute Nachrichten: The Princess And The Frog nahm an diesem Wochenende 11% mehr ein als eine Woche zuvor.
  1. (1) Avatar ($352.1M / 3. Wo.)
  2. (2) Sherlock Holmes ($140.7M / 2. Wo.)
  3. (3) Alvin And The Chipmunks: The Sqeakquel ($157.3M / 2. Wo.)
  4. (4) It's Complicated ($59.1M / 2. Wo.)
  5. (5) The Blind Side ($209.1M / 7. Wo.)
  6. (6) Up In The Air ($45M / 5. Wo.)
  7. (7) The Princess And The Frog ($86.1M / 6. Wo.)
  8. (9) Did You Hear About The Morgans? ($25.6M / 3. Wo.)
  9. (8) Nine ($14.1M / 3. Wo.)
  10. (10) Invictus ($30.8M / 4. Wo.)

Deutsche Charts: Aura Dione kickt Keri Hilson!

Catfight an der Chartspitze in Deutschland: Keri Hilson muss die Spitzenposition in dieser Woche abgeben. "I Like" aus dem Soundtrack von Til Schweigers Zweiohrküken tritt zurück auf Platz 2 und macht Raum für Aura Dione. Die Dänin springt mit "I Will Love You Monday" auf Platz 1 der deutschen Charts. Viel mehr Neues gibt es in den Top Ten wie üblich zum Jahreswechsel nicht:
  1. (3) I Will Love You Monday - Aura Dione
  2. (1) I Like - Keri Hilson
  3. (2) Meet Me Halfway - Black Eyed Peas
  4. (4) Bad Romance - Lady Gaga
  5. (5) Russian Roulette - Rihanna
  6. (6) Pflaster - Ich + Ich
  7. (7) Monsta - Culcha Candela
  8. (10) Heavy Cross - The Gossip
  9. (8) Morning After Dark - Timbaland feat. Nelly Furtado & SoShy
  10. (9) Secrets - OneRepublic

Alexandras zweiter Streich: "Broken Heels"

Es ist der Kracher ihres Debutalbums und ihre neue Single: Nachdem Alexandra Burke mit "Bad Boys" bereits direkt an die Spitze der UK Charts schoss, ebenso mit ihrem Album Overcome, wird es nun Zeit für die X Factor-Gewinnerin, zu zeigen, dass sie hier ist um zu bleiben. Und das schafft sie mit Leichtigkeit: "Broken Heels", ihre zweite Single, ist eine von RedOne produzierte Hymne, die in die Ohren geht und einen nicht stillsitzen lässt. Das Video dazu ist simpel, aber höchst effektiv: Alexandra sieht super aus und tanzt mit ihrem weiblichen Footballteam auf dem Platz herum in witzigen Outfits, die Footballspieler und Cheerleader verbinden. Das ist schön für die Augen, wie auch der Song für die Ohren und man darf hoffen, dass es mit dem Song wieder direkt an die Spitze geht, am 8. Januar erscheint er.

Usher ist der Daddy!

Ob man sich die Rückkehr von Usher herbeigesehnt hat, ist natürlich Geschmacksache und mit seinem letzten Album lief es ja auch nicht so gut, wie er es sich gewünscht haben muss. Doch mit Raymond Vs. Raymond soll die Karriere nun wieder steil bergauf gehen. Nach der Buzz Single "Papers", die es auch ohne Musikvideo bis auf Platz 30 der Hot 100 schaffte, kommt nun die erste offizielle Single aus dem Album."Hey Daddy" inklusive Gast-Vocals von Plies ist dabei ein angenehmer Midtempo-R'n'B-Sonh, aber fernab von Ushers Hymnen, die ihn zu einem der ganz großen Stars des Jahrzehnts gemacht haben. Man darf gespannt sein, wie das Album schließlich als Ganzes klingt, hat er doch auch mit den Neptunes, Ne-Yo und RedOne zusammengearbeitet. Der Release ist im Februar, die offizielle erste Single gibt es schon jetzt. Nett, aber viel mehr beim ersten Hören auch nicht...

US Charts: Ke$ha hält die Stellung!

Eine zweite Woche in Folge beherrscht Ke$ha die US-Charts und man darf hier doch ohne Weiteres davon sprechen, dass die junge Frau in die Fußstapfen von Katy Perry und Lady Gaga tritt, immerhin ist "Tik Tok" ihre Debutsingle und direkt ein Riesenhit! Die stärkste Konkurrent bot der Ohrwurm "Replay" von Newcomer Iyaz, ebenfalls ein neuer Stern am Pop-Firmament. Der alte Hase Jay-Z hingegen rutscht auf Platz 5 ab mit der vorherigen Nummer Eins "Empire State Of Mind". Neu in den Top Ten ist inzwischen die zweite Single von Jay Sean, "Do You Remember", was auch die lang verzögerte Rückkehr von Sean Paul auf Spitzenpositionen bedeutet. Der Song geht von 14 auf 10. Zurück in den Top Ten ist inzwischen "Party In The USA". Der Song von Miley Cyrus verpasste Ende des Sommers die Chartspitze nur knapp, jetzt zu Weihnachten schießt er nochmal auf die 8.
  1. (1) Tik Tok - Ke$ha
  2. (4) Replay - Iyaz
  3. (3) Bad Romance - Lady Gaga
  4. (5) Fireflies - Owl City
  5. (2) Empire State Of Mind - Jay-Z & Alicia Keys
  6. (7) Whatcha Say - Jason DeRulo
  7. (8) Down - Jay Sean feat. Lil' Wayne
  8. (19) Party In The USA - Miley Cyrus
  9. (6) Sexy Bitch - David Guetta feat. Akon
  10. (14) Do You Remember - Jay Sean feat. Sean Paul & Lil' Jon
Auf Platz 26 findet sich die neue Single von New Boyz, die mit "You're A Jerk" letztes Jahr einen spaßigen Einstand in den Hot 100 hatten. Zusammen mit Ray J heißt es "Tie Me Down". Einen Ganz langsamer und romantischer als zuvor:

Movies: Avatar

Es war von vornherein gepriesen als das Filmereignis des Jahres. Und das nicht nur, weil James Cameron zum ersten Mal seit Titanic wieder einen Spielfilm in die Kinos bringen würde, sondern weil er an Avatar seitdem gearbeitet hatte und maßgeblich an der Entwicklung von Digital 3D beteiligt war, so dass der Film das Kino revolutionieren solle und möglicherweise mit 3D genau das gefunden wurde, was ein neues goldenes Kinozeitalter in Zeiten der illegalen Downloads einläutet. Dass sich das Risiko gelohnt hat, zeigt das Einspielergebnis. Schon in den ersten zwei Wochen kletterte der Film die All Time Charts hinauf, spielte über 700 Millionen weltweit ein und ist ein sicherer Kandidat als einer von nur fünf Filmen die Milliarde zu schaffen. Hat Cameron das Kino revolutioniert?

Man kann dies mit Berechtigung sagen: Bei seinem Science Fiction Epos handelt es sich um den Film, der technisch am meisten beeindrucken kann, seit Neo in der Matrix Kugeln entkommen konnte. Doch nicht nur 3D spielt darin eine große Rolle. Es ist der Einfallsreichtum, mit dem Cameron seine Welt, das urwaldartige Pandora, erschafft, der einen in seinen Bann schlägt, sowie die erstaunlich realistische Alienrasse der Na'vi. Allzu bald vergisst man, dass man selber sich nicht auf eine Reise nach Pandora begeben kann. Und trotzdem fehlen bei all den Effekten und großartigen Bildern die Emotionen nicht. Die Reise, die der von Sam Worthington großartig portraitierte Jake Sully durchmacht, nimmt einen in seinen Bann mit allen ihren Höhen und Tiefen. Und die Involviertheit in das Geschehen, die Cameron hier erzeugt, lässt einen gerne vergessen, dass die Story wenige ganz neue Ideen präsentiert und sich auch eher simpel hält. Aber manchmal sind es die einfachsten Geschichten, die die größten Reaktionen auslösen. Einen Film wie diesen hat es noch nicht gegeben und so klingt das Jahrzehnt mit einem wahren Meisterwerk aus, das jeder gesehen haben sollte. Wer im Jahr nur einmal ins Kino geht, hätte 2009 am besten auf Avatar gewartet!
Rating: 10/10

UK Charts: X Factor Vs. Rage Against The Machine!

Seit Wochen dominierte die UK-Show X Factor, zu deren Siegern auch Leona Lewis und Alexandra Burke zählen das Chartgeschehen in England, doch den finalen Twist des Jahres hatte keiner absehen können: Ein Facebook-Aufruf, die Weihnachts-Nummer-Eins nicht einer seichte Pop-Ballade zu überlassen, fruchtete in ungeahnten Ausmaßen und so wurde tatsächlich "Killing In The Name" von Rage Against The Machine rechtzeitig zum Fest die Nummer Eins im Lande. Der Verlierer der Aktion war Joe McElderry, der gerade einmal 18 Jahre alte Sieger dieser Staffel von X Factor. Seine Debutsingle, ein Cover von Miley Cyrus' Supersong "The Climb" erreichte nur Platz 2. Doch eine Woche später sah das alles schon wieder anders aus. Der charmante Newcomer verwies Heavy Metal auf Rang 2 und übernahm die Chartspitze. Happy End für McElderry. Seine Version von "The Climb" gibt es hier zu hören.

Happy New Year!!!

Ein frohes neues Jahr an alle! In letzter Zeit gab es mit Weihnachten und Silvester viel zu viel Stress, um zu posten, aber das soll sich jetzt wieder ändern. Das ist einer der guten Vorsätze für 2010^^
Freuen wir uns auf neue Blockbuster von Sex And The City 2 über Kampf der Titanen bis hin zu Toy Story 3. Freuen wir uns auf neue Musik von Christina Aguilera, den Pussycat Dolls und Madonna! Dies und vieles vieles Mehr soll es 2010 geben! Und der erste neue Star ist auch schon geboren: Ke$ha bringt im Januar ihr Album Animal in den Handel, dazu an anderer Stelle mehr. Und ein paar Nachträge zum letzten Jahr fehlen noch: Die Weihnachts-Nummer Eins im UK zum Beispiel und natürlich die Review zu Avatar!
HAPPY NEW YEAR,
Matti

Dienstag, 22. Dezember 2009

Rihanna zieht in den Krieg

International hat es für "Russian Roulette", die erste neue Single von Rihanna nach dem Stil-Umschwung, ja ziemlich gut ausgehen, im UK und auch bei uns in Deutschland reichte es für Platz 2. Da scheint es sich für Riri zu bewahrheiten, dass sie in der Musikszene gar nichts mehr falsch machen kann. Das neue Album Rated R ist zwar nicht so ein Massenseller wie der Vorgänger, aber wohl ungleich intimer und vielleicht nicht ganz so Mainstream, wie Rihanna es sonst war. Auch die neue Single "Hard" ist wohl Geschmack- oder Gewöhnungssache. Den sehr Hiphop-lastigen Track mit simpler, aber eingängiger Hookline hat sie nun in Szene gesetzt: Das Video zeigt Rihanna im militärischen Wüstensetting in diversen Outfits, inklusive des GI-Huts und ohne Oberteil. Angesichts so hitziger Debatten wie der Kunduz-Affäre muss man hier von einer gewissen Geschmacklosigkeit sprechen, die sich Rihanna da erlaubt, aber polarisierend genug ist das Video wohl, um hier den nächsten Hit erfolgreich zu promoten. Da kommt doch so langsam der Gedanke auf, ob nicht vielleicht Rihanna die Madonna des neuen Jahrhunderts werden könnte. Provokant, gekonnt und abwechslungsreich in Szene gesetzt und gesanglich nicht allzu überragend...

Movies: Küss den Frosch

Nach fünf Jahren der Computeranimation hat sich das Walt Disney Animation Studio doch wieder an einen traditionell animierten Zeichentrickfilm gewagt und mit The Princess And The Frog (zu deutsch: Küss den Frosch) ein altbekanntes Märchen in ein neues Gewand gekleidet. Mit einer Power-Prinzessin und hochkarätigen Musik-Schreibern versucht man den alten Zauber auf die Leinwand zu bringen, der Filmhits der 90er wie Die Schöne und das Biest und Der König der Löwen begleitete. In den USA blieb der große Erfolg aus, in Deutschland gab es ebenfalls nur eine solide erste Woche. Zeigt sich hiermit, dass der gezeichnete Disneyfilm und Kinofilm allgemein tatsächlich nicht mehr zeitgemäß ist in der Zeit von Digital 3D und Startwochenenden über 100 Millionen Dollar?

Finanziell mag das so sein, aber auch da wird das letzte Wort erst später gesprochen, qualitativ ist Küss den Frosch definitiv kein Tiefpunkt. Ganz im Gegenteil hat Disney es geschafft den traditionellen Charme und Zauber endlich in das neue Jahrtausend zu bringen. Gekonnt ist der Film durchsetzt mit Comedy-Elementen, ohne die auch die Pixar-Filme nicht auskommen. Dazu kommt brillante Animation, ein bisschen Action und eine Liebesgeschichte, die sehr romantisch, aber kitschfrei geliefert wird. Sogar die Story ist um einiges einfallsreicher als man es zuvor hatte absehen können. Besonders die nicht ganz so royale Prinzessin, die gern die Dinge in die Hand nimmt und der Schürzenjäger-Prinz als Gegenstück sind ein erfrischender Kontrast zu namenlosen Prinzen und schüchtern Maiden früherer Disneyfilme. Hinzu kommt ein liebevoll entworfener Cast an Nebenfiguren, allen voran das Trompete spielende Krokodil und das in den Polarstern verliebte Glühwürmchen und man hat jede Menge Spaß für Jung und Alt. Einzig und allein die Epik ist es, die The Princess And The Frog gegenüber den ganz großen Disney-Filmen vermissen lässt, aber es wäre ein großartiger Start in eine neue Disney-Ära, denn so muss Disney 2010 aussehen! Spannend, witzig und zauberhaft.
Rating: 9/10


Donnerstag, 17. Dezember 2009

Golden Globe Nominierungen!

Nach den Grammy Nominierungen am Anfang des Monats, bei denen die größten musikalischen Leistungen des Jahres geehrt werden, folgen mit den Golden Globe Nominierungen nun die Ehrungen für Film und Fernsehen, Überraschungen inklusive! Besonders freut mich natürlich, dass Rob Marshalls neues Musical Nine in fünf Kategorien nominiert wurde, unter anderem Bester Film Comedy/Musical, sowie für Marion Cotillard, Daniel Day-Lewis und Penelope Cruz. Aber auch an Avatar kam man nicht vorbei: Bester Film Drama und Beste Regie könnte dieses Jahr an das SF-Meisterwerk von James Cameron gehen. Hinzu kommen natürlich Up und The Princess And The Frog als Kandidaten für den besten Animationsfilm.

Bester Film - Drama
  • Avatar
  • The Hurt Locker
  • Inglorious Basterds
  • Precious: Based On The Novel Push By Sapphire
  • Up In The Air
Bester Film - Comedy/Musical
  • (500) Days Of Summer
  • The Hangover
  • It's Complicated
  • Julie & Julia
  • Nine

Auch fürs TV gibt es beide Kategorien, dabei ergibt sich folgende Verteilung der Nominierungen:

Beste Serie - Drama
  • Big Love
  • Dexter
  • House
  • Mad Men
  • True Blood
Beste Serie - Comedy/Musical
  • 30 Rock
  • Entourage
  • Glee
  • Modern Family
  • The Office